Fortbildungsveranstaltung: Selbstfürsorge im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Am 22.Mai 2017:

Fortbildungsveranstaltung der
haug&partner unternehmensgruppe

Selbstfürsorge im Umgang mit
traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Soziale Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen geht nahe, fordert heraus, benötigt Grenzen und auch Freiräume, berührt und ist sinnstiftend. Zum pädagogischen Umgang mit ihrer Hilflosigkeit, extremen Emotionen, Leid, Bindungstraumatisierungen kommt häufig auch die Erschütterung der Helfenden, nachträglich Zeuge dessen zu werden, was diesen jungen Menschen von anderen zugefügt worden ist oder noch wird.

Wer traumatisierten Menschen hilft, kann unter gewissen Umständen durch die Begegnung mit den Folgen traumatischer Verletzung und Überwältigung ebenfalls verletzt werden. Deshalb ist es in der sozialpädagogischen Arbeit wichtig, durch eine traumasensible Team- und Organisationskultur und durch die Pflege einer Kultur der Selbstfürsorge auf der persönlichen Ebene vorzubeugen.

 

 

Inhalt

  • „Risiken und Nebenwirkungen“ in der psychosozialen Traumaarbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Unterscheidung primärer und sekundärer Traumatisierungen
  • Zentrale Wirkung biopsychosozialer Traumatisierungen auf Person und Gemeinschaft: immer wieder Verletzung, Wut, Hilflosigkeit und Fragmentierung?
  • Entwicklung eines traumasensiblen Miteinanders: Team und Organisation
  • Sicherheit, Selbstfürsorge und achtsamer Umgang mit der eigenen Person

 

Ziel des Seminars ist, neben einer Sensibilisierung für die Anzeichen sekundärer Traumatisierung in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen, die Erarbeitung konkreter Ideen rund um das Thema Fürsorge/Selbstfürsorge. So sollen den Auswirkungen traumatischer Prozesse auf Körper, Geist und Seele wirkungsvoll begegnet und Ihre körperliche und seelische Gesundheit geschützt werden.

 

Seminarleitung:

Dr. Almute Nischak, Institut und Praxis für systemische Therapie und Traumatherapie, Tübingen (www.nischak.com)
Gastdozentin am IF Weinheim – Institut für systemische Ausbildung & Entwicklung
Dozentin bei fobi:aktiv e.V., Fortbildungsinstitut Esslingen
Dozentin bei FoBiS – Systemisches Institut für Bildung, Forschung und Beratung

In Absprache mit der Seminarleiterin haben wir die Teilnehmerzahl begrenzt, deshalb werden wir die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigen. Aus diesem Grund empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 5. Mai 2017.

Datum: 22.05.2017
9.30 Uhr Ankommen und Brezelfrühstück
10.00 Uhr- 17.00 Uhr Seminar

 

Ort: Hotel Dobler Green Felsenbergweg 3, 71701 Schwieberdingen


Teilnahmebeitrag: 95,00
€ für Mitarbeitende und Kooperationspartner.

Für alle anderen TeilnehmerInnen beträgt der Teilnahmebetrag 120,00 €.

Im Teilnahmebetrag sind Brezelfrühstück, Mittagessen (3-Gang Menü oder Buffet), Tagungsgetränke, Kaffee, Obst und Gebäck enthalten.

 

Für Fragen sowie die Anmeldung wenden Sie sich bitte an:

Herrn Hanke: u.hanke@haug-partner-unternehmensgruppe.de

Mobil: 0151 – 50 00 14 06

Tel.: 07071 – 55 22 29

 

 


Klausurtagung 2017 im Kloster Schöntal

Synergien der haug&partner unternehmensgruppe: die besondere Chance für den Einzelnen

Herr Haug, Gesamtleiter, setzte den Schwerpunkt der diesjährigen Klausurtagung unter das Motto „Synergien und Synergieeffekte aller Schwesterunternehmen“ als Motor und Leitgedanke der Unternehmensgruppe.
Auf der zweitägigen Klausurtagung im Kloster Schöntal legte die Unternehmensgruppe wesentliche Eckpunkte für ein gelingendes Miteinander und somit für eine mutige und moderne Jugendhilfe fest. Und sie machte Tempo bei den begonnenen Veränderungen, denn die h&p Schwesterträger – h&p Baden-Württemberg, h&p Rheinlandpfalz/ Hessen, h&p Sachsen und h&p Bayern – stellten ihr jeweiliges Profil vor.

So gelang es, den Startschuss zu geben, sich mit den Schwesterträgern werkstatt:jugend und conneXX zu vernetzen und zu verknüpfen. Der rote Faden „ein Teil vom großen Ganzen“ zu sein, wurde von allen Führungskräften der fünf Schwesterträger, sowie der Albakademie und der AAprocura engagiert entworfen und weiterentwickelt.
In diesem Sinne entstand auf der Klausurtagung ein „Integrationspaket“ mit dem haug&partner unternehmensgruppe gut gerüstet die künftigen Prozesse gelingend gestalten kann. Die dominierenden Themen rund um das Zusammenwachsen und Vernetzen heißen Kommunikation, Verbindlichkeit und Klarheit. „Nicht nur reden, sondern es auch tun“: in diesem Credo waren sich alle Führungskräfte einig. So konnte die Klausurtagung ihr Ziel erreichen: im Arbeitsalltag bleibt oft keine Zeit, die Abläufe und Zusammenarbeit miteinander zu reflektieren und neue Ideen zu entwickeln. Herr Haug konnte zufrieden im Kreis der führenden LeitungsmitarbeiterInnen feststellen, dass es immer wieder sinnvoll und gewinnbringend für alle ist, sich zu Beginn des Jahres gemeinsam zurückziehen und in Klausur zu gehen, um die Arbeit zu planen, zu strukturieren und Ziele festzulegen. Dies ist gelungen, so dass ein wesentlicher Synergieeffekt bereits spürbar ist: Synergien in der Unternehmensgruppe sind die besondere Chance für den Einzelnen, ein besonderer Teil vom großen Ganzen zu werden.