Aufregung auf dem Bauernhof

Aufregung auf dem Bauernhof

In einem kleinen Ort im Hunsrück in der Nähe zur Mosel gelegen, liegt ein individualpädagogischer Bauernhof, der als Familienwohngruppe für die h&p Rheinland-Pfalz/Hessen gGmbH Betreuungen anbietet. Auf dem Bauernhof leben neben dem Betreuerpaar und den Betreuten, 11 Pferde, 2 Ponys, 4 Esel, 1 Muli, 2 Lamas, 3 Galloway – Rinder, 1 Ziege, 3 Hunde, 2 Katzen und 2 Enten. Die jungen, betreuten Menschen, werden in die Versorgung der Tiere mit einbezogen und dies ist Teil des Konzeptes der Familienwohngruppe. Die Tiere dienen als mögliches emotionales Bindeglied zum Erlernen von Verantwortlichkeit und Verbindlichkeit. Ein Tier beurteilt und kritisiert nicht, sondern nimmt seinen Gegenüber, so wie er ist. Die Kinder und Jugendlichen begegnen den Tieren deswegen mit weniger Scheu und sie erleben dabei Nähe und Geborgenheit. Der Umgang mit den Tieren kann entscheidend helfen, einen Heilungsprozess in Gang zu setzen. Neben den Tätigkeiten rund um das Tier, können die Kinder und Jugendlichen auf den Pferden reiten, wodurch der Körper, der Geist und die Seele bei den Betreuten angesprochen werden. Der natürliche Gang der Natur ist erlebbarer Alltag des Bauernhofes, der über die Betreuung und Versorgung der Tiere integriert wird und wobei die jungen Menschen auch mit einbezogen werden. So gab es in den letzten Tagen eine große Aufregung auf dem Bauernhof. Ein Esel brachte ein Eselfohlen zur Welt. Nach der Geburt wurde das junge Eselfohlen von allen mit großer Freude begrüßt. Die jungen Menschen staunten nicht schlecht über die Verstärkung, die die Eselin auf die Welt gebracht hat. Alle erfreuten sich an den ersten unsicheren und wackeligen Schritten des Eselfohlens. Ein Erlebnis, welches den jungen Menschen sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.


Jahresauftaktveranstaltung bei conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH

Mit der Frage der „Pädagogische Verantwortung“ setzten sich am 17.01.2018 die pädagogischen Fachkräfte der Erziehungsstellen, familienanalogen Wohngruppen und ISE-Betreuungsstellen an der Jahresauftaktveranstaltung der conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH auseinander. Diese  m bedeutenden pädagogischen Thema ging ein Überblick voran über den aktuellen Stand bei conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH durch Johanna Klebl-Haug, Geschäftsführerin. Die Vielfalt der Angebote in häuslicher Gemeinschaft und die Vielfältigkeit der geleisteten Betreuungsformen wurden hier deutlich. Es war eine „europäische Runde“, die sich zusammengefunden hat an der Jahresauftaktveranstaltung. Die KollegInnen aus Griechenland, Dänemark und aus unterschiedlichen Regionen aus Deutschland – von Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg bis Bayern – haben nicht nur mit viel Ernsthaftigkeit, sondern auch mit viel Freude und Enthusiasmus diesen Tag gestaltet. Es war ein arbeitsamer Tag bei conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH in schöner, kollegialer und geselliger Atmosphäre. Denn die PädagogInnen brachten sich nicht nur mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen ein, sie zeigten auch ihre Freude und Motivation, die sie in die pädagogische Arbeit verantwortlich einbringen. Ihre unterschiedlichen, individuellen Lebensentwürfe sind eng verknüpft mit den Zielsetzungen der pädagogischen Prozesse. Kinder und Jugendliche werden durch die betreuenden PädagogInnen professionell unterstützt und begleitet in ihren Annäherungsprozessen zurück in die Herkunftsfamilie, in die gesellschaftliche und schulische Teilhabe oder in die Verselbständigung und dem Aufbau einer eigenständigen Lebensführung. Die verschiedenen Standorte der conneXX-Betreuungstellen, die sich über Europa verteilen, haben ein gemeinsames Ziel: die jungen Menschen förderlich zu begleiten auf ihrem Lebensweg.
Herr Donarski, pädagogische Leiter, führte in das Jahresthema „Pädagogische Verantwortung“ fachlich umfassend ein. Daher gelang im anschließenden World-Café ein intensiver Fachdiskurs der TagungsteilnehmerInnen unter Begleitung der MentorInnen. Dieser fachliche Austausch wird in weiteren Fachrunden im laufenden Jahr seine Fortsetzung finden. Sowohl das Interesse der TeilnehmerInnen als auch die Vielfältigkeit der inhaltlichen Aspekte machen einen vertiefenden kollegialen Austausch notwendig.
Ein sehr positives Resümee konnte Frau Klebl-Haug, Geschäftsführerin, am Ende der Tagung ziehen. Denn die Form der familienanalogen Betreuungssetting in der Erziehungshilfe finden immer mehr Zustimmung bei den Fachkräften der belegenden Jugendämter – zumal die Dauer der Betreuungszeiten, die die Kinder und Jugendlichen in den Betreuungsstellen verbringen, zeigen, wie tragfähig die Beziehungsangebote der betreuenden PädagogInnen sind. Der Fachdiskurs nimmt an den regelmäßig stattfindenden Fachtagungen bei conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH einen wichtigen Raum ein. Die fortlaufende Auseinandersetzung mit wesentlichen pädagogischen Inhalten und Fragen aus der Praxis sowie mit theoretischen Erkenntnissen dienen nicht nur der Qualitätssicherung und Qualitätsweiterentwicklung, sondern auch der Differenzierung von pädagogischen Profilen in der Betreuungsarbeit. Das große Interesse und Engagement der PädagogInnen sowie die Intensität der Auseinandersetzung zeigt, wie gut dies gelingen kann. Es war eine rundum gelungene Jahresauftaktveranstaltung, an der alle KollegInnen der conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH teilnahmen. So zeigte sich in dieser Runde die Weite, Offenheit und Vielfältigkeit des Kollegenkreises bei conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH; es zeigte sich auch wie intensiv und wertvoll das gemeinsame Arbeiten in dieser Runde trotz Dezentralität gelingen kann.


conneXX geht mit dem Wohnmobil auf Reisen

conneXX fährt …
… wohin es mit den jungen Menschen sinnvoll und notwendig ist!

Mit dem Wohnmobil der haug&partner unternehmensgruppe bietet conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH in diesem Jahr individualpädagogische Reiseprojekte an. Diese sind im Besonderen geeignet, um von einem negativ behafteten Lebensumfeld oder einem anhaltenden negativen Prozess, Abstand zu gewinnen.
Das Reiseprojekt als individualpädagogische Maßnahme im Inland und Ausland bietet sich als Klärungsprozess an. Ein Reiseprojekt „macht den Kopf frei“ und ist geeignet, um
Abstand zu gewinnen, eigene Grenzen zu erleben, eigene Perspektiven zu entwickeln, Loszulassen und um elementare Erfahrungen zu machen
Beim Reiseprojekt heißt es, gemeinsam unterwegs und in Bewegung zu sein. Der Alltag wird verlassen mit all seinen Problemen. Neues wird erkundet: Landschaften, Dörfer, kleine und große Städte und die damit verbundenen unterschiedlichen Menschen. Dadurch werden alle Aspekte des Neuen erfahren: Überraschung, Überwindung, Erschwernis, Ungewissheit, Freude, Erleichterung, Stolz, … .
Das Sein in der Natur, die fremde Sprache und Kultur des Landes und die enge Begleitung durch die Fachkräfte, ermöglicht eine intensive und konstruktive Auseinandersetzung des jungen Menschen mit sich selbst. Eine Reisemaßnahme bietet die Grundlage der eigenen Reflexion und des bisherigen eigenen Handelns. Der Tag ist geprägt durch gemeinsame Entscheidungen, klare Absprachen und das daraus resultierende Handeln.
Die Reise wird mit dem Wohnmobil durchgeführt.
Das Reise-Projekt ist besonders geeignet für junge Menschen mit geringer Leistungsmotivation und erheblichen Defizite im Sozialverhalten, um sich selbst zu reflektieren und anschließend, gestärkt durch das Erlebte, mit neuer Motivation in die Zukunft zu blicken.

conneXX fährt …
… wohin es mit den jungen Menschen sinnvoll und notwendig ist!

 

 


Neues bei conneXX – Die pädagogische Leitung

Das Neue Jahr 2018 hat mit einer erfreulichen Erweiterung begonnen: die Stelle des pädagogischen Leiters hat nun Herrn Michael Foto Michael DonarskiDonarski inne. Mit seiner langjährigen Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe sowie mehrjährigen Leitungserfahrung in diesem Bereich kann er kompetent und umsichtig den pädagogischen Bereich von conneXX GmbH führen.
conneXX GmbH gibt hiermit qualitativ kompetente Antworten auf die weiterhin sehr positive Entwicklung.

conneXX GmbH geht mit …, wohin es für den jungen Menschen sinnvoll und förderlich ist.