Erfolgreicher Start der Digitalen Fachreihe 2022

Am 10.02.2022 fand die Auftaktveranstaltung der Digitalen Fachreihe 2022 der haug&partner unternehmensgruppe unter Leitung der albakademie statt. Unter dem Thema  „Einführung in das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG)“ trafen sich pädagogische Fachkräfte aus allen Einzelunternehmen der haug&partner unternehmensgruppe digital zusammen. Herr Reinhard Glatzel leitete mit umfangreichen Expertenwissen und zahlreichen Beispielen aus der Praxis durch die Veranstaltung und führte die Teilnehmer*innen in die wesentlichen Neuregelungen der KJSG-Reform ein.

Schwerpunkte waren der verbesserte Kinder- und Jugendschutz, die Hilfen für junge Menschen außerhalb ihrer Herkunftsfamilie, die Hilfen aus einer Hand für junge Menschen mit und ohne Behinderungen sowie die umfangreiche Prävention vor Ort.

„Ein spannender und lebendiger Einblick in das neue Gesetz und seine Entstehungsgeschichte. Besonders spannend waren die Diskussionen während des Vortrags, die durch Herr Glatzel fachkundig geleitet wurden.“ – so eine erste Reaktion zu der Auftaktveranstaltung der Digitalen Fachreihe.

Folgen werden im Laufe des Jahres 13 weitere Fachtage, die Einblicke in die relevanten Themen der aktuellen Kinder- und Jugendhilfepraxis geben. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der albakademie.


Neue Geschäftsführerin bei der albakademie GmbH

Die haug&partner unternehmensgruppe freut sich bekannt zu geben, dass Frau Lara-Katharina Haug die Funktion der Geschäftsführerin der albakademie GmbH ab dem 01.02.2022 übernehmen wird. Damit löst Frau Lara-Katharina Haug den bisherigen Geschäftsführer Herrn Rainer Haug ab, der sich mit der Abgabe der Geschäftsführung in vollem Umfang seiner Rolle als Gesamtleiter der haug&partner unternehmensgruppe widmen wird.

Frau Lara-Katharina Haug, unterstützt die albakademie GmbH bereits seit ihrem Studium der Sozialen Arbeit und war zuletzt als Leiterin der Akademien sowie der Presse- und Öffentlichkeitarbeit in dieser tätig.

Die haug&partner unternehmensgruppe gratuliert Frau Lara-Katharina Haug herzlich zu ihrer Ernennung.

Der Jahresbericht 2021 der haug&partner unternehmensgruppe ist da!

Zum Beginn des neuen Jahres 2022 berichtet die haug&partner unternehmensgruppe über die Entwicklungen, Ereignisse und Fortschritte im vergangenen Jahr in dem neu erschienenen Jahresbericht 2021.

Den Jahresbericht 2021 der haug&partner unternehmensgruppe finden Sie hier: Jahresbericht_2021


Das Jahresthema 2022 der haug&partner unternehmensgruppe: „Partizipation mit Wirkung“

Der verstärkte Blick auf die umfassende Beteiligung der betreuten Menschen wird die haug&partner unternehmensgruppe gebündelt unter dem Jahresthema „Partizipation mit Wirkung“ durch das Jahr 2022 leiten. Die Beteiligung der jungen Menschen in allen Bereichen, die ihre Lebenswelt berühren, wird in der haug&partner unternehmensgruppe sowohl auf der Ebene der Systempartizipation, den institutionell festgelegten Beteiligungsformen, als auch auf der Ebene der Partizipationskultur, welche sich in den Alltagshandlungen der Akteur*innen niederschlägt, umfassend gelebt und stellt eine Grundanforderung an alle in ihr agierenden Personen dar. Dennoch gewinnt die Thematik vor dem Hintergrund des neuen Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes, welches die Bedeutung der Partizipation junger Menschen in der Fremdunterbringung explizit benennt, noch einmal an Relevanz. Darauf aufbauend soll der Blick im Jahr 2022 besonders verstärkt auf die Beteiligung im praktischen Alltag der jungen Menschen und der betreuenden Pädagog*innen gelenkt werden, um diese zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen und weiterzuentwickeln.

Hier wird die haug&partner unternehmensgruppe ihre Stärke – die Pädagogik mit Vielfalt – nutzen und in einen aktiven, vernetzten Austauschprozess gehen, dem die Erfahrungswerte der haug&partner unternehmensgruppen in verschiedenen Betreuungssettings und auf unterschiedlichen Ebenen zugrunde liegen. Ziel ist es die Beteiligung der jungen Menschen während des gesamten Betreuungsprozesses – von der Aufnahme bis zur Rückführung oder Verselbstständigung – alters- und entwicklungsadäquat zu gestalten.

Wir freuen uns auf ein partizipatives Jahr 2022!


Selbstorganisation als Baustein der Entwicklung zu einer selbstbestimmten Persönlichkeit

Die Reform des Kinder- und Jugendstärkungsgesetz nimmt die Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen verstärkt in den Blick und betont die Relevanz dieser im Kontext der Fremdunterbringung. Eine bedeutende Partizipationsform ist dabei die Selbstvertretung der Kinder- und Jugendhilfeadressat*innen durch selbstorganisierte Zusammenschlüsse – beschrieben in §4a SGB VIII des neuen Kinder- und Jugendschutzgesetzes. Die haug&partner unternehmensgruppe begrüßt die explizite Nennung der Selbstorganisation junger Menschen und möchte diese nun noch mehr unternehmensgruppenweit fördern und unterstützen.

Die Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit – vorrangiges Ziel der Hilfen zur Erziehung – wird als Balance zwischen von außen kommendem Input und der selbstständigen Entdeckung der Umgebung gesehen. In selbstorganisierten Strukturen können die jungen Menschen ihre individuellen Bedürfnisse und Interessen nach ihren Vorstellungen formen und zum Ausdruck bringen. Dies geschieht auf Grundlage selbstgewählter und selbstgestalteter Strukturen. Allein durch das Wesen der Selbstorganisation, was eine Auseinandersetzung mit eigenen Interessen und Zielen voraussetzt, wird der Prozess der selbstbestimmten Persönlichkeitsentwicklung gestärkt. Um den betreuten jungen Menschen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zur Aneignung einer selbstständigen Persönlichkeit zur Verfügung zu stellen, möchte die haug&partner unternehmensgruppe die Freiräume und Möglichkeiten der Selbstorganisation deshalb sichern und erweitern. Jede Form von Beteiligung, Selbstbestimmung und Selbstorganisation ist für die haug&partner unternehmensgruppe von zentraler Bedeutung.

Über die bereits implementierten Beteiligungsformen der jungen Menschen während des gesamten Betreuungsprozesses und bei allen sie betreffenden Lebensthemen, gilt es, die Beteiligungskonzepte und Formen der Selbstorganisation weiterzuentwickeln. Hierfür tritt die haug&partner unternehmensgruppe in intensiven Austausch auf allen Ebenen, und wird Formen der Selbstorganisation für die betreuten jungen Menschen implementieren. Ziel ist es, die betreuten jungen Menschen zur selbstständigen Organisation und Entdeckung ihrer Lebenswelt zu ermutigen und ihnen hierfür entsprechende Räume zu sichern, um ihnen damit die bestmöglichen Rahmenbedingungen für ihre selbstständige Entwicklung zu gewährleisten.


Die fünf Werte der Unternehmensgruppe: Transparenz – Verlässlichkeit – Leistungsorientierung – Wertschätzung – Integrität

Die haug&partner unternehmensgruppe legt ihrer Arbeit fünf Werte zu Grunde, welche als handlungsleitende Prinzipien Orientierung und Sicherheit für alle Beteiligten geben und ein gemeinsames Fundament darstellen. Diese Werte sind:

Transparenz: Gemeinsam stehen wir in der haug&partner unternehmensgruppe für den Wert der Transparenz: Wir tragen dafür Sorge, dass alle Beteiligten Zugang zu ausreichenden Informationen bezüglich unserer Ziele, Strategien, Abläufe, Sachverhalte und Entscheidungswege erhalten und so unser Handeln zu jeder Zeit nachvollziehbar ist.

Verlässlichkeit: Gemeinsam stehen wir in der haug&partner unternehmensgruppe für den Wert der Verlässlichkeit: Das bedeutet für uns, umfassende Verantwortung für unsere Aufgaben und Anforderungen zu übernehmen. Wir stehen zu getroffenen Vereinbarungen und stellen dabei sicher, dass unsere Abläufe höchsten Qualitätsstandards unterliegen.

Leistungsorientierung: Gemeinsam stehen wir in der haug&partner unternehmensgruppe für den Wert der Leistungsorientierung: Nicht nur als Unternehmen, sondern auch als Einzelpersonen wachsen wir an unseren Aufgaben und Herausforderungen. Dies bildet unsere Basis für eine motivierte und qualitativ hochwertige Zusammenarbeit und damit die Grundlage für unsere Zukunftsfähigkeit.

Wertschätzung: Gemeinsam stehen wir in der haug&partner unternehmensgruppe für den Wert der Wertschätzung: Von großer Bedeutung ist es für uns, das individuelle Engagement der Mitarbeiter*innen und Kooperationspartner*innen anzuerkennen und zu fördern. Dabei tragen wir dafür Sorge, dauerhafte und achtungsvolle Beziehungen miteinander zu pflegen.

Integrität: Gemeinsam stehen wir in der haug&partner unternehmensgruppe für den Wert der Integrität: Von grundlegender Relevanz ist es, eine Übereinstimmung zwischen den definierten Werten und unserer tatsächlich stattfindenden Arbeitspraxis zu schaffen. Um dies zu realisieren, legen wir besonders großen Wert auf den fortlaufenden und offenen Dialog miteinander sowie auf die Implementierung unserer Handlungsgrundsätze.

 


Die haug&partner unternehmensgruppe setzt neue Akzente: Das Pädagogische Zentrum Waldhausen

Unter dem Dach des Pädagogischen Zentrums in Waldhausen sind nun künftig verschiedene Träger der haug&partner unternehmensgruppe vereint. Es dient den Trägern h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH, h&p Berlin Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH sowie conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH als gemeinsamer Sitz. Ebenso wird die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH sowie die h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH temporär hier ansässig sein.

Das Pädagogische Zentrum schafft hiermit für die Träger der Kinder- und Jugendhilfe in der haug&partner unternehmensgruppe ein angemessenes Forum, um die Anforderungen an die Praxis in der pädagogischen Arbeit, in der konzeptionellen Weiterentwicklung und in der theoretischen Auseinandersetzung trägerübergreifend zu verzahnen und weiter auszubauen.

Unterstützung finden die Träger der Kinder- und Jugendhilfe in der haug&partner unternehmensgruppe am Standort des Pädagogischen Zentrums Waldhausen durch die albakademie, die hier ebenfalls ihren Sitz hat. Neben Fortbildungsangeboten für die Mitarbeitenden und Pädagog*innen in der haug&partner unternehmensgruppe entsteht hier die JugendAkademie, die künftig durch ihre Angebote den jungen Menschen in der haug&partner unternehmensgruppe verstärkt die Möglichkeit zur Beteiligung und Selbstorganisation anbieten wird.

Vor allem die enge Verzahnung sowie die Möglichkeit des trägerübergreifenden gemeinsamen Planens und Entwickelns sind das zentrale Anliegen des Pädagogischen Zentrums.


Malaktion in den Betreuungsstellen der haug&partner unternehmensgruppe zum Weltkindertag: Kinderrechte malen!

Unter dem diesjährigen Motto „Kinderrechte jetzt!“ wird heute am 20.September der Weltkindertag gefeiert. Für die haug&partner unternehmensgruppe ist es ein zentrales Anliegen, die Kinderrechte und ihre Bedeutung in unserer Gesellschaft zu betonen. Dafür werden die betreuten jungen Menschen in den Betreuungsstellen fortlaufend und umfassend über ihre Rechte informiert und durch Mitmachprojekte und -aktionen immer wieder dazu ermutigt sich mit ihren persönlichen Rechten und den Kinderrechten weltweit auseinanderzusetzen.

Für den Weltkindertag 2021 sind die Pädagog*innen und die betreuten jungen Menschen der haug&partner unternehmensgruppe dazu aufgerufen, sich an der Aktion „Kinderrechte malen!“ zu beteiligen und mit kunterbunten Kreidebildern ihre Wünsche und Ideen zu den Kinderrechten an diesem Tag auf die Straße zu malen. Dafür haben alle Kinder und junge Menschen zwischen 4 – 12 Jahren ein Kreidepäckchen und eine Anleitung zu der Aktion zugesendet bekommen.

Wir wünschen einen tollen Weltkindertag und freuen uns auf die bunten Kreidebilder!


Fachtag in der haug&partner unternehmensgruppe zu den neuen Trägeranforderungen des Kinder- und Jugendstärkungsgesetz

Auf Einladung von Herrn Rainer Haug, Gesamtleiter der haug&partner unternehmensgruppe, fand im Tagungshaus der albakademie in Beuren am 28.07.2021 ein Arbeitstreffen der Gesamtleitung der haug&partner unternehmensgruppe mit Experten aus der Rechtssprechung statt, um die Auswirkungen des nun verabschiedeten Kinder- und Jugendstärkungsgesetz zu erörtern.

„Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz enthält viele grundlegende Reformen, die selbstverständlich auch bei uns Beachtung finden müssen“, so Rainer Haug. „Denn das Ziel des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes ist es, mit einer modernen Kinder- und Jugendhilfe vor allem diejenigen jungen Menschen zu stärken, die besonderen Unterstützungsbedarf haben. Diesem Anspruch muss und will die haug&partner unternehmensgruppe weiterhin gerecht werden.“

Im Rahmen des Arbeitstreffens wurden die zentralen Reformaspekte des Gesetzentwurfes gemeinsam erörtert und auf ihre Auswirkungen überprüft: Familien, Kinder und Jugendliche sollen durch das Gesetz leichter und schneller ortsnahe Hilfe bekommen. In Notsituationen sollen sie sich an eine Erziehungsberatungsstelle in ihrer Umgebung wenden können, um dort unbürokratisch – ohne Antrag und ohne Amt – eine Hilfe zur Bewältigung ihres Alltags zu erhalten.

Weitere Aspekte der Reform betreffen die Themenfelder Kinderschutz, Pflegekinderwesen, Beteiligung junger Menschen sowie die Aufsicht über Einrichtungen durch die Landesjugendämter. Zentrales Anliegen des Gesetzentwurfes ist perspektivisch die Schaffung einer Kinder- und Jugendhilfe für alle junge Menschen – mit oder ohne Beeinträchtigung.

Die beiden wesentlichen Aspekte „Beteiligung der jungen Menschen“ sowie „Kinderschutz“ sind bereits fest verankert in den konzeptionellen Grundlagen der Träger der haug&partner unternehmensgruppe sowie in den festgelegten Verfahrensabläufen und verbindlichen Prozessen in der Leitung und Betreuung. Die Partizipation der jungen Menschen ist seit jeher in der Betreuung und Begleitung der jungen Menschen unumstößlich festgeschrieben. Gleichwohl gilt es stets, alle Aspekte der Beteiligungsformen der jungen Menschen stetig zu überprüfen und weiterzuentwickeln.  Die Verankerung sowie die Weiterentwicklung hierzu liegt in der Trägerverantwortung.

Die Trägerverantwortung wird durch das neue Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) differenziert aufgeschlüsselt und benannt. Die Wahrnehmung der Trägerverantwortung muss gesichert sein – insbesondere die „fachliche Steuerung“. Dabei ist die Trägerverantwortung gekennzeichnet von pädagogischen und administrativen Aufgaben. Dies beinhaltet zum einen die administrativen Anforderungen: Das zur Verfügung stellen der erforderlichen personellen, sachlichen und organisatorischen Ressourcen und die Sicherung deren Finanzierung (Verantwortung der Wirtschaftlichkeit). Ein weiterer wesentlicher Faktor der Trägerverantwortung ist die Festlegung des pädagogischen Leitfadens: Durch Betriebsnormen – beispielsweis in Form einer Rahmenkonzeption – muss die trägerinterne, pädagogische Grundhaltung dargestellt werden.  Dadurch gibt der Träger an, welcher pädagogischen Richtung er sich verpflichtet. Die Trägerverantwortung beinhaltet somit unter fachlichem Aspekt, Vorgaben zur pädagogischen Grundhaltung und Rechtmäßigkeit des Verhaltens. Dies geschieht durch:

→ Weisung, Aufsicht und Beratung, gegenüber freien Mitarbeiter*innen durch vertraglich abgesichertes Einwirken/ Kontrolle/ Beratung, notfalls auch durch fristlose Kündigung. Unter administrativem Aspekt muss der Träger erforderliche personelle, sachliche und organisatorische Ressourcen zur Verfügung stellen.

→ Die Analyse und Umsetzung der fachlich-pädagogischen und administrativen Aufgaben des Trägers im Hinblick auf die rechtlichen Anforderungen sowie der Qualitätssicherung und -entwicklung.

→ Die pädagogische Konzeption: Es muss eine kindeswohlgerechte pädagogische Konzeption den Handlungsrahmen sichern. Das bedeutet: Die mit dem Konzept verbundenen Angebote und Leistungen müssen für eine neutrale, fachlich geschulte Person nachvollziehbar pädagogische Ziele verfolgen und damit fachlich verantwortbar sein.

Zudem muss die Erziehungsethik des Trägers sowie seine fachlichen Leitlinien dargelegt sein.

→ Das Vorhalten von auf Dauer angelegten personellen, sachlichen und organisatorischen Ressourcen zum Zwecke der Unterkunftsgewährung oder der Ganztagsbetreuung unabhängig von deren Wechsel.

→ Die Organisationsstruktur, die die 3 Ebenen (Betreuungs-, Leitungs-, Trägerverantwortung) enthält, so dass die fachliche Steuerung nachweisbar ausgeübt werden kann.

→ Die Sicherung des Kindeswohles durch die Trägernormen und die pädagogische Grundhaltung (Betriebskultur) sowie der Steuerung und Kontrolle durch die Leitung und die fallbezogene Umsetzung in der Betreuung.

→ Die Ausübung der zulässigen Macht des Trägers, die fachlich verantwortbar ist und sich rechtlich zulässig verhält und entsprechend im Handeln und bei Entscheidungen die Voraussetzungen für das objektiv nachvollziehbare Verfolgen pädagogischer Ziele sich zeigt.

Die haug&partner unternehmensgruppe begrüßt die mit dem neuen KJSG verfolgte Zielsetzung, junge Menschen durch mehr Teilhabe, bessere Leistungsangebote und einen wirksameren Schutz umfassend zu stärken und die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe zu einem inklusiven und belastbaren Unterstützungssystem auszugestalten. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Umsetzung der Veränderungen zu neuen Herausforderungen bei den freien Trägern der Sozialen Arbeit führt. Verbunden damit ist ein (Weiter-) Qualifizierungsbedarf sowie Leistungsausweitungen und Mehraufwand für die Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Die daraus folgende finanzielle Mehrbelastung wird noch weitere Erfordernisse mit sich bringen.

Das Arbeitstreffen der haug&partner unternehmensgruppe zeigt auf, dass ihre Träger die Anforderungen des Kinder-, Jugend-, Stärkungsgesetzes umsetzen und für die künftigen Herausforderungen der öffentlichen Erziehung als zuverlässige Partner sehr gut fachlich aufgestellt sind.


Erweiterung der haug&partner unternehmensgruppe: h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH

Seit dem 15.08.2021 ist die haug&partner unternehmensgruppe durch die neugegründete Gesellschaft h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH nun zusätzlich in den Regionen Berlin und Brandenburg mit familienintegrativen Betreuungsangeboten für junge Menschen aktiv.

Der Träger reagiert mit seiner Gründung auf den fortlaufend steigenden Bedarf an individuellen, alltagsorientierten und bedarfsgerechten Betreuungsangebote für Kinder und Jugendliche. Dabei bietet das Betreuungssetting im familiären Umfeld die Möglichkeit, in einer „familiären Normalität“ aufzuwachsen, welche zeitgleich einen professionellen Kontext darstellt. Dies gewährleistet eine fachlich hochwertige und gelingende Betreuungsform innerhalb der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.

Dabei kann die h&p Berlin/Brandenburg GmbH bereits auf langjährige Erfahrungswerte zurückgreifen: Herr Joshua Haug, Geschäftsführer, ist bereits in diesem Bereich erfolgreich in führender Funktion tätig. Auch die neue Leitung der Angebote in häuslicher Gemeinschaft, Frau Elisabeth Dres, bringt eine langjährige Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Leitungserfahrung im pädagogischen Bereich mit sich.

Die haug&partner unternehmensgruppe freut sich sehr, ihren Wirkungskreis mit der h&p Berlin/Brandenburg GmbH in zwei weiteren Bundesländern zu erweitern und damit jungen Menschen auch in diesen ein individuelles und bedarfsgerechtes Betreuungsangebot bieten zu können.