Erfolgreicher Start der Digitalen Fachreihe 2022

Am 10.02.2022 fand die Auftaktveranstaltung der Digitalen Fachreihe 2022 der haug&partner unternehmensgruppe unter Leitung der albakademie statt. Unter dem Thema  „Einführung in das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG)“ trafen sich pädagogische Fachkräfte aus allen Einzelunternehmen der haug&partner unternehmensgruppe digital zusammen. Herr Reinhard Glatzel leitete mit umfangreichen Expertenwissen und zahlreichen Beispielen aus der Praxis durch die Veranstaltung und führte die Teilnehmer*innen in die wesentlichen Neuregelungen der KJSG-Reform ein.

Schwerpunkte waren der verbesserte Kinder- und Jugendschutz, die Hilfen für junge Menschen außerhalb ihrer Herkunftsfamilie, die Hilfen aus einer Hand für junge Menschen mit und ohne Behinderungen sowie die umfangreiche Prävention vor Ort.

„Ein spannender und lebendiger Einblick in das neue Gesetz und seine Entstehungsgeschichte. Besonders spannend waren die Diskussionen während des Vortrags, die durch Herr Glatzel fachkundig geleitet wurden.“ – so eine erste Reaktion zu der Auftaktveranstaltung der Digitalen Fachreihe.

Folgen werden im Laufe des Jahres 13 weitere Fachtage, die Einblicke in die relevanten Themen der aktuellen Kinder- und Jugendhilfepraxis geben. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der albakademie.


Klausur zur Beteiligung von jungen Menschen in der haug&partner unternehmensgruppe

Die haug&partner unternehmensgruppe steht für die Beteiligung der zu betreuenden jungen Menschen. Um diesem Anspruch nachhaltig gerecht zu werden und hierbei maßgeblich die Veränderungen der neuen Gesetzgebung im neuen Kinder-, Jugend-Stärkungsgesetz zu gewährleisten, führte die Gesamtleitung der haug&partner unternehmensgruppe vom 5. Juli bis zum 7. Juli 2021 mit Experten aus der Erziehungswissenschaft eine Klausur im Tagungshaus der albakademie GmbH in Ladelund durch unter dem Motto: „Junge Menschen beteiligen als Subjekt ihrer eigenen Entwicklung und als Expert*innen in eigener Sache!“

Die Beteiligung der jungen Menschen in allen Belangen ihres Lebens ist seit Gründung 2009 ein unumstößlicher Grundsatz in der haug&partner unternehmensgruppe. Nun regt die neue Gesetzgebung an, die konzeptionellen Grundlagen und Beteiligungsformen in den Blick zu nehmen und diese weiterzuentwickeln.

Seit 10.6.2021 ist das neue Kinder-, Jugend-, Stärkungsgesetz in Kraft. Eine wichtige Veränderung stellt die Stärkung der Beteiligungsrechte der jungen Menschen dar.

Schon in der Stellungnahme der Bundesregierung zur Vorlage des Elften Kinder- und Jugendberichts heißt es, dass „Kinder und Jugendliche […] daran interessiert (sind), sich für die ihnen wichtigen Belange einzusetzen und an Entscheidungen, die ihr gegenwärtiges oder zukünftiges Leben betreffen, beteiligt zu sein. […] Zutreffend ist […], dass junge Menschen sehr genau registrieren, ob Beteiligungsmöglichkeiten „ernst gemeint“ sind, ob ihnen tat­sächliche Gestaltungsmöglichkeiten in wesentlichen Fragen eingeräumt werden. Auch geht es um die Frage, ob ihnen zur Beteiligung Formen an­geboten werden, die ihren Interessen – auch hinsichtlich der Gemeinschaftserlebnisse – gerecht werden bzw. ob Formen akzeptiert werden, die Jugendliche selbst entwickelt haben, und ob partnerschaftlich mit ihnen ko­operiert wird. Es ist deshalb von entscheidender Bedeutung, dass jungen Menschen Partizipationsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden, die ihren Bedürf­nissen, ihren Kenntnissen und Fähigkeiten und ihrem Beteili­gungswillen gerecht werden. Beteiligung muss dabei als ein kontinuierli­cher, unum­kehrbarer Prozess angelegt sein und […] die jungen Menschen als Subjekt der Beteiligung und als „Expertinnen und Experten in eigener Sache“ in den Mittelpunkt stellen.“

Diese grundlegende Thematik war Gegenstand der Klausur, um das fachlich pädagogische Verständnis von Partizipation in der haug&partner unternehmensgruppe differenziert zu prüfen und zu analysieren. Denn: Partizipation ist nicht gleich Partizipation. Daher wurden zunächst folgende Aspekte geprüft, die für eine gelingende und wirkungsorientierte Partizipation von Bedeutung sind: Fremdbestimmung – Alibi-Funktion – Teilhabe – Informationsformen – Mitwirkung – Mitbestimmung – Selbstbestimmung – Selbstverwaltung. Diese Parameter sind wesentliche Pfeiler für die ernstgemeinte Beteiligung der jungen Menschen bei deren Belangen. Denn wirksame Partizipation hat keine Alibifunktion: sie ist verankerte Verantwortungsübergabe an die jungen Menschen nicht nur jedoch vorrangig an den wesentlichen Prozessen und Entscheidungen ihres Lebens.

Die haug&partner unternehmensgruppe verankert künftig folgende Prüfsteine hinsichtlich der Partizipation der jungen Menschen:

  • Ernsthaftigkeit der Mitbestimmung: Die Mitbestimmung der jungen Menschen ist konzeptionell verankert in der haug&partner unternehmensgruppe. Die Beteiligung der jungen Menschen findet somit ihre Umsetzung in allen wesentlichen Prozessen der jungen Menschen.
  • Die Vermeidung von Über- und Unterforderung: Die Beteiligungsformen müssen alters- und entwicklungsadäquat auf den jungen Menschen ausgerichtet sein.
  • Freiwilligkeit: Die Beteiligung der jungen Menschen basiert auf der Freiwilligkeit beim jungen Menschen.
  • Ernstcharakter, Akzeptanz und Umgang: Die Umsetzung der Partizipation muss bereits im Vorfeld abgeklärt und gewährleistet sein.
  • Kommunikative, kooperative Kompetenz und Planung: Die Beteiligungsformen werden nicht von den Erwachsenen erstellt. Es geht um die gemeinsame Erarbeitung der Beteiligungsformen, so dass jeder junge Mensch sich hier auch Gehör verschaffen kann.
  • Faktor zeitnahe Umsetzung: Die Beteiligung von jungen Menschen ist gelebte Realität; sie findet jetzt statt.

Die haug&partner unternehmensgruppe erkennt die Expertenschaft der jungen Menschen für ihre Lebenswirklichkeit und ihre Lebensthemen an. Partizipation ist also nicht eine strukturelle Voraus­setzung, welche sich aus den Bedingungen vor Ort sowie den konzeptionellen, rechtlichen und gesell­schaftlichen Rahmenbedingungen ergeben. Vielmehr ist sie vor allem an den persön­lichen, individuellen Voraussetzungen der jungen Menschen orientiert. Diesem fachlichen Anspruch stellen sich die pädagogischen Fachkräfte der haug&partner unternehmensgruppe in ihrem professionellen Handeln und Wirken. Dazu ist Voraussetzung, es jungen Menschen zu ermöglichen, in einem wach­senden (Aneignungs-) Prozess zunehmend Verantwortung für Dinge zu übernehmen, die sie aufgrund ihrer eigenen Bedürfnisse, selbst erdacht, erarbeitet und erschaffen haben. Dies hat in der Folge dann auch Auswirkungen auf de­ren selbstbestimmtes, verantwortungsvolles und politisches Hineinwach­sen und Le­ben in eine Gemeinschaft. Diese pädagogische Haltung findet ihre Umsetzung im sozialpädagogischen Alltag aller Betreuungsangebote in der haug&partner unternehmensgruppe.

Partizipation ist nicht gleich Partizipation. Für die haug&partner unternehmensgruppe hat die Beteiligung der jungen Menschen in allen ihren Belangen stets den höchsten Stellenwert:Das Kind hat das Recht, ernst genommen, nach seiner Meinung und seinem Einverständnis gefragt zu werden. (Janusz Korczak)


Gemeinsam für Nepal – finanzielle Unterstützung seitens der haug&partner unternehmensgruppe für die Govinda e.V.

Seit diesem Jahr unterstützen die albakademie GmbH, die h&p Baden-Württemberg gGmbH, die h&p Reinland-Pfalz/Hessen gGmbH, die h&p Sachsen gGmbH und die conneXX GmbH das Projekt „Girls Hostel“ der Govinda e.V. in Kalikatar, Nepal mit der Übernahme der jährlichen Gesamtkosen von 14.000 Euro.

1998 wurde die Govinda e. V. von fünf Krankenpfleger*innen aus Aalen gegründet. Ziel der Gründer*innen war es, ein Waisenhaus in Nepal aufzubauen, welches 15 Kinder beherbergen kann. Bis heute haben sich aus diesem Anfangsziel insgesamt neun Projekte entwickelt: Mittlerweile gibt es neben 700 Mitglieder und Paten, viele junge aktive Mitglieder in den Aktionskreisen in Deutschland und der Schweiz. Bisher unterstützt Govinda e.V. etwa 8000 Menschen in unterschiedlichen Projekten und beschäftigen 80 nepalesische Angestellte. Die Projekte sollen die Menschen befähigen, selbstständige, mündige und kritische Bürger*innen der nepalesischen Gesellschaft zu sein, sich in ihr integriert zu wissen und sie aktiv mitzugestalten. Dafür hat Govinda e.V. bereits mehrere Schulen gebaut, ein Ausbildungszentrum installiert und ein innovatives Reintegrationsprogramm gestartet.

Darüber hinaus wurde 2014 die Shangri-La Development Association (SDA) als nepalesischer Partnerverein von Govinda e.V. gegründet. Diese führt ehemalige Kinder des Waisenhauses nach ihrer Ausbildung bzw. ihrem Studium an Tätigkeiten als Entwicklungsmitarbeiter im eigenen Land heran.

Das Projekt „Girls Hotel“ ist ein Bildungshaus, in welchem derzeit 15 Mädchen leben. Durch das Leben in dem Haus wird den Mädchen ein täglicher Schulbesuch in der im Dorf vorhandenen Schule ermöglicht. Von ihren eigentlichen Heimatdort liegt die Schule bis zu drei Stunden Laufdistanz entfernt, sodass den Mädchen dort kein Schulbesuch möglich wäre. In dem Bildungshaus werden den Mädchen auch weitere Ausbildungs- und Schulungsmöglichkeiten z.B. im landwirtschaftlichen Bereich geboten.

Die h&p Baden-Württemberg gGmbH, die h&p Reinland-Pfalz/Hessen gGmbH, die h&p Sachsen gGmbH, die conneXX GmbH und die albakademie GmbH freuen sich, Govinda e.V. in diesem tollen Projekt unterstützen zu können!


Das neue Jahresprogramm 2020 der albakademie

Die albakademie wurde zum 01.01.2020 als eigenständige Gesellschaft unter dem Dach der haug&partner unternehmensgruppe gegründet und präsentiert nun ihr Fortbildungsprogramm 2020.

Das Fortbildungsprogramm umfasst klassische Seminare und neue Fortbildungsformate wie die albakademie to go oder die albakademie family-Angebote, die andere Lern-Wege beschreiten. In Aalen, aber auch in Memmingen und Wiesbaden finden Angebote statt, die von systemischen Handlungsansätzen über Resilienz bis hin zur kindlichen Entwicklung reichen.

Durch die Fusion mit BLIK und die Übernahme der Leitung der Akademie durch die Geschäftsführerin Sinaida Rohlik wird die albakademie zudem eine starke Anbieterin von Supervision und ähnlichen Reflexionsformaten.

Mit der Bildungsreise, die zu einer Eigenreflexion in engster Anbindung an die Kultur der Lakota einlädt, bietet die albakademie diesen Sommer noch ein weiteres einmaliges Fortbildungsjuwel. Die Reise kumuliert die wichtigsten Arbeits- und Konzeptionsansätze der „neuen“ albakademie: Reflexion, systemisches Agieren, Erfahrungs- und Handlungsorientierung. So wird Entwicklung erleb- und umsetzbar.

Das Jahresprogramm und die neu bearbeitete Webseite der albakademie GmbH gibt einen guten Überblick über die verschiedenen Angebote, die Möglichkeit zum Kontakt und natürlich auch zur direkten Anmeldung zu den Fortbildungsangeboten.

Einen Blick in das neue Jahresprogramm 2020 der albakademie können Sie auf Startseite der Homepage der albakademie oder unter der Rubrik Fort- & Weiterbildungen werfen.

Wir freuen uns auf Sie!

 


Zweiter Teil des Veranstaltungszyklus „Einführung in die Tätigkeit als Pädagoge/ Pädagogin in häuslicher Gemeinschaft in der haug&partner unternehmensgruppe“

Am 06.11.2018 trafen sich alle neuen PädagogInnen der neuen Angebote in häuslicher Gemeinschaft in der Unternehmensgruppe zum zweiten Teil des Veranstaltungszyklus „Einführung in die Tätigkeit als Pädagoge/ Pädagogin in häuslicher Gemeinschaft in der haug&partner unternehmensgruppe“. Die Betreuungsstellen sind tätig bei der conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH, der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH, der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH oder der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH.

 

Dieser zweite Teil des Curriculums beschäftigte sich mit den persönlichen Voraussetzungen und der fachlichen Eignung der PädagogInnen in der Erziehungsstellentätigkeit. Die Veränderungen im familiären Setting sowie mögliche Dynamiken und die Anforderungen an den Sozialraum standen im Mittelpunkt. Auch der Blick auf die Anforderungen eine Person und deren Familie, die im Fokus der Öffentlichkeit steht, wurde thematisiert.

 

Herr Michael Donarski -Pädagogischer Leiter der conneXX GmbH- und Herr Jens Scharmann – Geschäftsführer der h&p Rheinland-Pfalz / Hessen gGmbH- führten fachkompetent durch den Tag. Die Anwesenden konnten sich jederzeit aktiv einbringen, so dass angeregte Diskussionen mit einem lebendigen, kollegialen Austausch zwischen den Fachkräften stattfinden konnte.

 

Alle TeilnehmerInnen äußerten am Ende des Tages ihre Zufriedenheit mit der Veranstaltungsreihe, die sie in das Tätigkeitsfeld der Angebote in häuslicher Gemeinschaft einführte und wesentliche Grundlagen hierfür schaffte.

Dieser positiven Rückmeldung konnten sich Herr Michael Donarski und Herr Jens Scharmann anschließen. Durch die hohe Motivation zur Mitarbeit bei den Fachkräften konnte ein intensives arbeiten gelingen. Die Veranstaltungsreihe wird im nächsten Jahr seine Fortsetzung finden.

 

 

Datenschutzbeauftragter

Die IJOS Rechtsanwälte GmbH stellt den externen Datenschutzbeauftragten für die Unternehmen der haug&partner unternehmensgruppe. Sie erreichen den Datenschutzbeauftragten unter:  datenschutz@haug-partner-unternehmensgruppe.de oder unter der Telefonnummer: 07361-52824-0.


Herbstprogramm der albakademie 2018

Ein interessantes und vielfältiges Programm gestaltet die albakademie im Herbst 2018. Es ist orientiert an den Fragen und Anliegen der betreuenden Fachkräfte in den Erziehungsstellen, Familienwohngruppen und Wohngruppen der haug&partner unternehmensgruppe. Die Fortbildungsangebote greifen die komplexen Bedarfe der jungen Menschen sowie die täglichen Herausforderungen des sozialpädagogischen Alltages auf.

Die Angebote der albakademie richten sich an alle pädagogischen Fachkräfte der haug&partner unternehmensgruppe.

Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Judith Barth gerne zur Verfügung, wenn Sie Fragen haben oder sich für eine Veranstaltung anmelden möchten.

Datum Inhalt ReferentInnen
25.09.2018 Resilienzförderung – Welche Erfahrungen schützen Kinder? Ergebnisse der Resilienzforschung Frau von Reventlow
02.10.2018 Individuelle Zusatzleistungen Frau Klebl-Haug
10.10.2018 Können oder wollen sie nicht- Zum Umgang mit herausfordernden Jugendlichen im pädagogischen Kontext Herr Nordhausen
30.10.2018 Traumatisierte Kinder in der Schule. Übergänge gut gestalten und begleiten. Frau von Reventlow
06.11.2018

 

Einführung in die Tätigkeit als pädagogische Fachkraft im familienanalogen Setting Herr Jens Scharmann

Herr Michael Donarski

27.11.2018 Ressourcenorientierung in der pädagogischen Arbeit der Erziehungsstellen Frau von Reventlow
17.12.2018 Ich bleibe bei dir, auch wenn es schwierig wird! – Eine Einführung in das Konzept der Neuen Autorität nach Haim Omer Herr Nordhausen

 

Kontakt:

Frau Judith Barth

Email:    j.barth@haug-partner-unternehmensgruppe.de

Telefon: 07361 999 111 – 0


Start des Veranstaltungszyklus „Einführung in die Tätigkeit als Pädagoge/ Pädagogin in häuslicher Gemeinschaft in der haug&partner unternehmensgruppe“

Ein besonderer Anlass führte die TeilnehmerInnen des Fachtages der albakademie am 20.6.2018 in Aalen zusammen. Alle 35 anwesenden pädagogischen Fachkräfte gründen in Kürze eine Erziehungsstelle oder ein sozialpädagogisches Betreuungsangebot in häuslicher Gemeinschaft oder sie haben vor Kurzem mit der Tätigkeit als Betreuungsstelle im häuslichen Umfeld begonnen. Diese Betreuungsstellen sind in unterschiedlicher Trägerschaft in der haug&partner unternehmensgruppe angesiedelt: bei der conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH, der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH, der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH oder der h&p Rheinland-Pfalz/ Hessen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH.

 

Im angenehmen Ambiente des Veranstaltungsortes Freudenschmaus in Aalen führte Frau Klebl-Haug, pädagogische Gesamtleiterin der haug&partner unternehmensgruppe, und Frau Stamerra, pädagogische Leiterin der h&p Baden-Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH durch den thematisch umfangreichen Fachtag. Die Themen der rechtlichen und konzeptionellen Grundlagen und Rahmenbedingungen, die Anforderungen und Leistungen des Trägers, sowie die Anforderungen und Leistungen der pädagogischen Fachkräfte wurden sehr differenziert beleuchtet und erarbeitet. Ein intensiver und umfassender Einblick in die pädagogischen Anforderungen an die betreuenden Fachkräfte in den Angeboten in häuslicher Gemeinschaft wurde durch Frau Stamerra gegeben: hierbei wurde insbesondere die Bedarfslage des jungen Menschen, die Anforderungen an das pädagogische Setting im Hinblick auf die notwendige Bindung, die Auftragslage hinsichtlich der 4 Elternschaften, sowie der Wechsel zu einem System, das im Fokus der öffentlichen Erziehung steht, bearbeitet.

Es war ein arbeitsreicher Tag; alle TeilnehmerInnen konnten ihn mit dem Ergebnis abschließen, dass er sehr informativ und vor allem für die begonnene oder bevorstehende Tätigkeit sehr hilfreich war.

Neben den Inhaltlichen konnte vor allem ein ganz wesentliches Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe erreicht werden: die PädagogInnen haben sich kennengelernt und sind in den persönlichen Austausch getreten. Es wurde die gegenseitige Vernetzung angestoßen, die in dieser Tätigkeit von sehr hoher Bedeutung ist.

Frau Klebl-Haug, pädagogische Gesamtleiterin, und Frau Stamerra, pädagogische Leiterin der h&p Baden Württemberg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH, sind stolz auf den gelungenen Start des Veranstaltungszyklus für neue Kolleginnen und Kollegen der Angebote in häuslicher Gemeinschaft. Im Herbst wird dieser seine Fortsetzung finden, um dann alljährlich weitergeführt zu werden.


Der Blick auf wirtschaftliche Erfordernisse im pädagogischen Bereich

Der Fortbildungszirkel der pädagogischen Leitungen in den Gesellschaften der haug&partner unternehmensgruppe fand am 26.04.2018 seine Fortsetzung. Unter Leitung von Herrn Stefan Heusel, Leiter des Controllings in der haug&partner unternehmensgruppe, wurde in sehr aufmerksamer und motivierter Runde die wirtschaftlichen Notwendigkeiten und Zusammenhänge der Gesellschaften bearbeitet. Nur ein wirtschaftlich gesundes, effizientes und zukunftsorientiertes Unternehmen bietet die notwendige Basis und Sicherheit für ein fundiertes pädagogisches Angebot. Dies erfordert seitens der pädagogischen Leitungen nicht nur den differenzierten pädagogischen Blick sondern auch eine professionelle Haltung im Sinne von ökonomischen Denken.

„Hierfür sind heute wichtige Grundlagen geschaffen worden: nicht nur die Sensibilisierung, auch die Kenntnis und Akzeptanz von notwendigen effizienten, wirtschaftlichen Aspekten machen einen sozialen Träger zu einem verantwortlichen Partner der Jugendhilfe. Diesem Anspruch entsprechen alle Einzelunternehmen der haug&partner unternehmensgruppe.“ Dieses Resümee zog Herr Haug, Gesamtleiter der haug&partner unternehmensgruppe, zum Abschluss des Fortbildungstages.


Einführung in die Tätigkeit als pädagogische Fachkraft im familienanalogen Setting

Die Betreuung und Aufnahme von jungen Menschen im privatem Umfeld ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe für alle Beteiligten: für die PädagogIn und ihre Familie, für den Träger und die Heimaufsicht und vor allem für den jungen Menschen und seine Herkunftsfamilie.

Um das das lebensgemeinschaftliche, familiäre Zusammenleben aller Beteiligter einschließlich des/der aufgenommenen jungen Menschen gelingend zu gestalten und den besonderen Auftrag eines Betreuungsangebotes der öffentlichen Erziehung zu gewährleisten, bedarf es einer fachlich fundierten Auseinandersetzung hiermit, denn das charakterisierende Kriterium des Hilfeangebots „Angebote in häuslicher Gemeinschaft“ ist die Aufnahme von jungen Menschen in das eigene Familiensystem unter Einbeziehung des familiären sozialen Netzes und sozialräumlicher Angebote unter Berücksichtigung der Anforderungen der öffentlichen Erziehung.

Am 20.6. findet der erste Fachtag der albakademie statt, der die rechtlichen Rahmenbedingungen, die fachlichen und konzeptionellen Anforderungen des Trägers an die Angebote in häusliche Gemeinschaft und die personalen Herausforderungen für die PädagogInnen und ihr Familiensystem in den Blick nimmt.

Alle Interessierten können sich gerne melden bei:

Frau Judith Barth: Tel.: 07361/5282840

oder j.barth@haug-partner-unternehmensgruppe.de


Fortbildungsveranstaltung: Selbstfürsorge im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Am 22.Mai 2017:

Fortbildungsveranstaltung der
haug&partner unternehmensgruppe

Selbstfürsorge im Umgang mit
traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Soziale Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen geht nahe, fordert heraus, benötigt Grenzen und auch Freiräume, berührt und ist sinnstiftend. Zum pädagogischen Umgang mit ihrer Hilflosigkeit, extremen Emotionen, Leid, Bindungstraumatisierungen kommt häufig auch die Erschütterung der Helfenden, nachträglich Zeuge dessen zu werden, was diesen jungen Menschen von anderen zugefügt worden ist oder noch wird.

Wer traumatisierten Menschen hilft, kann unter gewissen Umständen durch die Begegnung mit den Folgen traumatischer Verletzung und Überwältigung ebenfalls verletzt werden. Deshalb ist es in der sozialpädagogischen Arbeit wichtig, durch eine traumasensible Team- und Organisationskultur und durch die Pflege einer Kultur der Selbstfürsorge auf der persönlichen Ebene vorzubeugen.

 

 

Inhalt

  • „Risiken und Nebenwirkungen“ in der psychosozialen Traumaarbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Unterscheidung primärer und sekundärer Traumatisierungen
  • Zentrale Wirkung biopsychosozialer Traumatisierungen auf Person und Gemeinschaft: immer wieder Verletzung, Wut, Hilflosigkeit und Fragmentierung?
  • Entwicklung eines traumasensiblen Miteinanders: Team und Organisation
  • Sicherheit, Selbstfürsorge und achtsamer Umgang mit der eigenen Person

 

Ziel des Seminars ist, neben einer Sensibilisierung für die Anzeichen sekundärer Traumatisierung in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen, die Erarbeitung konkreter Ideen rund um das Thema Fürsorge/Selbstfürsorge. So sollen den Auswirkungen traumatischer Prozesse auf Körper, Geist und Seele wirkungsvoll begegnet und Ihre körperliche und seelische Gesundheit geschützt werden.

 

Seminarleitung:

Dr. Almute Nischak, Institut und Praxis für systemische Therapie und Traumatherapie, Tübingen (www.nischak.com)
Gastdozentin am IF Weinheim – Institut für systemische Ausbildung & Entwicklung
Dozentin bei fobi:aktiv e.V., Fortbildungsinstitut Esslingen
Dozentin bei FoBiS – Systemisches Institut für Bildung, Forschung und Beratung

In Absprache mit der Seminarleiterin haben wir die Teilnehmerzahl begrenzt, deshalb werden wir die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigen. Aus diesem Grund empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 5. Mai 2017.

Datum: 22.05.2017
9.30 Uhr Ankommen und Brezelfrühstück
10.00 Uhr- 17.00 Uhr Seminar

 

Ort: Hotel Dobler Green Felsenbergweg 3, 71701 Schwieberdingen


Teilnahmebeitrag: 95,00
€ für Mitarbeitende und Kooperationspartner.

Für alle anderen TeilnehmerInnen beträgt der Teilnahmebetrag 120,00 €.

Im Teilnahmebetrag sind Brezelfrühstück, Mittagessen (3-Gang Menü oder Buffet), Tagungsgetränke, Kaffee, Obst und Gebäck enthalten.

 

Für Fragen sowie die Anmeldung wenden Sie sich bitte an:

Herrn Hanke: u.hanke@haug-partner-unternehmensgruppe.de

Mobil: 0151 – 50 00 14 06

Tel.: 07071 – 55 22 29