h&p unternehmensgruppe
IHRE SPENDE

Digitalisierung: Chancen und Perspektiven

Nicht erst das Jahr 2020 mit der Corona-Pandemie hat uns allen vor Augen geführt, wie sehr die Digitalisierung in das tägliche Leben Einzug gehalten hat. Es wurde in dieser Zeit im Besonderen deutlich, welchen Nutzen die neue digitale Welt mit sich bringt. Die UNESCO stellt die Erkenntnis auf, dass die Digitalisierung alle Bereiche des Lebens erfasst und die Grundlage der moderner Wissensgesellschaften im 21. Jahrhundert bildet. Die Gestaltung der Digitalisierung zum Wohle der Menschheit nimmt die UNESCO als ihre Aufgabe wahr und fordert daher unter anderem für alle den Zugang zu Informationen und Wissen, E-Learning, E-Wissenschaft und Medien. Damit verbindet sich diese Definition der UNESCO auch eng mit der europäischen Agenda des lifelong learning. Versuche diese Grundbildung inhaltlich zu fassen, sind umfassend und sehr vielfältig. Es wird hierbei oftmals auf die neuen Medien, IT-Fertigkeiten, digital literacy u.Ä. hingewiesen (BMBF/KMK 2012).

Die europäische Agenda beinhaltet als „Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen“ die „Computerkompetenz“ als einen von acht Kompetenzbereichen.

Die Kompetenz mit digitalen Medien Wissen zu erschließen, ist in der heutigen Zeit eine Schlüsselkompetenz, die es anzuerkennen und zu fördern gilt. Diese Erkenntnis hat seit langem Einzug gehalten in die Bildungssektoren ebenso wie in die sozialpädagogische Praxis: Dass junge Menschen in einer Umgebung aufwachsen, in der digitale Medien und Angebote allgegenwärtig sind, ist nicht mehr wegzudenken.

Dies führt in der haug&partner unternehmensgruppe dazu, dass sich die verantwortlichen Fachkräfte und betreuenden Pädagog*innen   gemeinsam auf den Weg machen, um eigene Kompetenzen zu erwerben, so dass sie  kompetente Begleiter*innen der jungen Menschen im Bereich des digitalen Lernens sind. Daher wird künftig ein Schwerpunkt auf der Digitalisierung mit ihren Herausforderungen, Chancen und Perspektiven liegen. Die verantwortlichen Erwachsenen müssen sich aufgrund ihres erzieherischen Auftrages in der öffentlichen Erziehung diesem Lernfeld bewusst annehmen und selbst zu Lernenden werden, um für die jungen Menschen kompetente Partner*innen und Begleiter*innen zu werden.

 


Postkarten-Set „Kinderrechte“

1989 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Mittlerweile wurde dieses Dokument von fast allen Staaten der Erde unterzeichnet.

Auch der haug&partner unternehmensgruppe ist es ein zentrales Anliegen die Bedeutung der Kinderrechte zu betonen. Deshalb hat sie zum Jahr der Werte ein Postkarten-Set erstellt, das Grüße mit einer wichtigen Botschaft versendet.

Auf fünf Postkartenmotiven finden sich zentrale Kinderrechte wieder:

Das Recht auf Gleichbehandlung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 2 und 4)

Das Recht auf Fürsorge

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 5, 7, 9 und 18)

Das Recht auf Bildung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 28)

Das Recht auf Spiel und Freizeit

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 31)

Das Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 12 und 13)

Die Postkarten werden an alle jungen Menschen, die in den Angeboten der haug&partner unternehmensgruppe betreut werden, verteilt.

Viel Freude beim Versenden der Karten!


Ferienfahrt August 2020 – Stausee Oberwald

Trotz der Einschränkungen durch das Coronavirus ließ es sich die Wohngruppe Niedersedlitz der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH nicht nehmen, auch in diesem Jahr eine einwöchige Ferienfahrt auf die Beine zu stellen. In Absprache mit den Jugendlichen wurde der Stausee Oberwald in der Nähe von Chemnitz zum Reiseziel des Campingurlaubs auserwählt.

Zu Beginn ging es mit der Regionalbahn fast zwei Stunden quer durch Sachsen Richtung Westen. Hier war genug Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, lockere Gespräche über die bevorstehenden Tage und ein paar Posen für das Fotoalbum.

Am Zielort angekommen wurde eine kleine Besichtigungsrunde über das Gelände des Campingplatzes gedreht. Neben dem idyllisch gelegenen Stausee, einer modernen Adventuregolfanlage und einem Tretbootverleih sorgte besonders die 508 Meter lange Sommerrodelbahn für Begeisterung. So waren die Jüngsten der Gruppe nicht zurückzuhalten, eine erste Probefahrt mit den flotten Schlitten zu absolvieren.

Nachdem die Abfahrt als gut befunden wurde, versammelte sich die gesamte Gruppe zum gemeinschaftlichen Pommes-Essen im Verpflegungsbereich des Campingplatzes. Nach einer Belehrung über die Campingplatzregeln wurden letzte Absprachen über die Aufteilung der Zelte und des weiteren Tagesverlaufes getroffen. Zunächst wurden die Schlafgemächer innerhalb der geräumigen Parzellen errichtet.

Die folgenden Tage füllte die Gruppe mit verschiedenen Gesellschaftsspielen und sportlichen Aktivitäten wie Fuß- und Federball, Wikingerschach und „Wer bin Ich?“. Leider spielte während des gesamten Aufenthaltes das Wetter nicht so mit wie erhofft, sodass es sich hin und wieder nicht vermeiden ließ, in den Zelten Unterschlupf zu suchen. Deshalb nutzten auch nur die absolut Hartgesonnen ab und an den Stausee zum Baden. Allerdings tat dies der Stimmung keinen Abbruch und die Gruppe wuchs wieder einmal ein Stück näher zusammen. Besonders beim abendlichen Scharradespielen verbrachte die gesamte Gruppe sehr amüsante und harmonische Stunden miteinander. Weitere Highlights waren die Anmietung der Sommerrodelbahn mit individueller Zeitmessung und ein Adventuregolfturnier mit anschließender Siegerehrung.

Doch eine Aktivität begeisterte unsere Jugendlichen überraschenderweise mehr als alles andere: Garry Kasparow wäre sicher stolz gewesen, wenn er die vielzähligen Schachpartien beobachten hätte können. Nach einer kurzen Erklärung der Regeln nutzten die Jungs jede Gelegenheit, um zu zweit oder in Teams auf dem karierten Brett in aller Ruhe ihre strategischen Fähigkeiten zu trainieren.

Nach sechs Nächten auf Isomatten näherte sich unser Ausflug dem Ende und die heimischen Betten lockten die Gruppe wieder nach Hause. In Niedersedlitz angekommen herrschte, wie auf der gesamten Zugfahrt, eine gespenstige Ruhe.

Auch wenn der Campingausflug durch die Wetterbedingungen und die eindringliche Geräuschkulisse der nahgelegenen Autobahn für den ein oder anderen etwas anstrengend wurde, gab es viele schöne Momente, lustige sowie tiefgründige Gespräche und eine ganze Menge Spaß!

 


Schmetterlingsprojekt in den Erziehungsstellen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH

 In diesem Sommer konnten 14 Kinder und Jugendliche in den Erziehungsstellen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbh die Verwandlung von Distelfalterraupen zu Schmetterlingen miterleben und umsichtig betreuen.

Die sich beteiligenden Erziehungsstellen erhielten für dieses Projekt Raupen in Anzuchtbechern durch die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH. Frau Pöppich und Frau Schindler, Fachberaterinnen, initiierten und begleiteten das Projekt.

Es bereitete den Kindern und Jugendlichen große Freude, das rasante Wachstum, die Verpuppung sowie vor allem das Schlüpfen der Schmetterlinge zu beobachten. Der erste Flug der Schmetterlinge war dann ein ganz besonderes und faszinierendes Erlebnis, das von einem lachenden und einem weinenden Auge begleitet war. Schließlich hatten es die Kinder und Jugendlichen mit ihrer guten Versorgung geschafft, den Schmetterlingen zu ihrem ersten Flug zu verhelfen, mussten sich im gleichen Atemzug nun aber auch von ihnen verabschieden.

„Wir machen im nächsten Jahr wieder mit“, so das Resümee vieler Erziehungsstellen.


Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH bietet Betreuungsangebote, auf die auch in schwierigen Zeiten Verlass ist!

Verlässlichkeit ist zu einem handlungsleitenden Prinzip in der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH geworden.

Die haug&partner unternehmensgruppe hat es sich im Jahr 2020 zum Ziel gesetzt, sich mit den unternehmensinternen Werten auseinanderzusetzen und diese weiter zu entwickeln. Einer dieser Werte, die in der haug&partner unternehmensgruppe großgeschrieben werden, ist die Verlässlichkeit. Verlässlichkeit bedeutet für die haug&partner unternehmensgruppe, umfassende und nachhaltige Verantwortung für die gestellten Aufgaben und Anforderungen zu übernehmen. Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH steht zu getroffenen Vereinbarungen. Verlässlichkeit ist zu einem handlungsleitenden Prinzip geworden, das Sicherheit und Orientierung gibt – vor allem für die jungen Menschen, die in den Betreuungsangeboten der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH betreut werden. In zahlreichen Erziehungsstellen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg, in einer Vielzahl an Pflegefamilien, in der Wohngruppe sowie in vielen Betreuungsangeboten im Betreuten Jugendwohnen und in Flexiblen Hilfemaßnahmen wurde während des Lockdowns in der zurückliegenden Corona-Zeit sowie auch aktuell, ein hohes Maß an Verlässlichkeit und Orientierung für die jungen Menschen gewährleistet. Die betreuenden Pädagog*innen und die Fachdienste haben mit viel fachlichem Know-How und Kreativität die intensive Zeit der Betreuung gestaltet und konnten den jungen Menschen und ihren Familien Sicherheit, Orientierung sowie ein hohes Maß an Optimismus gewährleisten. Es war und ist eine herausfordernde Zeit für alle.

Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH hat sich in dieser Zeit bewährt als Partner in der Kinder- und Jugendhilfe, der die ihm anvertrauten jungen Menschen durch das Engagement aller Mitarbeitenden und die Fachlichkeit des Trägers umsichtig und verlässlich begleitet.

Auf die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-; Familienhilfe gGmbH ist Verlass!


Die Haltung der haug&partner unternehmensgruppe in Corona-Zeiten

Nach dem vollständigen Lock-Down in der ersten Phase der Coronakrise sind nun schrittweise Öffnungen erfolgt und es sind wieder mehr persönliche Begegnungen möglich. Die Regelungen sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich; z.T. unterscheiden sie sich auch in einzelnen Landkreisen. Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe ist es, in dieser Zeit umsichtig zu agieren und gleichzeitig den rechtlichen Vorgaben zu entsprechen.

Balance halten

Die haug&partner unternehmensgruppe ist sich bewusst, dass weiterhin alle persönlichen Begegnungen ein Risiko bergen; gleichwohl ist der sozialpädagogische Alltag geprägt von persönlichen Kontakten. Diese gilt es, entsprechend dem Gesundheitsschutz so zu gestalten, dass die Leistungserbringung für alle Beteiligten möglich ist. Hierfür sind alle Beteiligten sensibilisiert und fachlich angeleitet.

Das gemeinsame Anliegen aller ist es daher, persönliche Kontakte auf das Maß reduziert zu halten, das erforderlich ist, um einerseits eine gute Qualität der Betreuung der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen und andererseits eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass in der haug&partner unternehmensgruppe wieder alle Leistungen im direkten, persönlichen Kontakt umgesetzt werden. So sind die Fachdienste wieder persönlich vor Ort, um die Pädagog*innen fachlich zu begleiten, sowie den persönlichen Kontakt zu den jungen Menschen zu gewährleisten. Auch andere notwendige Termine wie Hilfeplangespräche oder Vor-Ort-Termine für Betriebserlaubnisverfahren werden durchgeführt; alle Hygienevorgaben und gesundheitssichernde Maßnahmen werden hierzu strikt umgesetzt: Abstand, Mundschutz, möglichst im Freien, keine geschlossenen Räume, häufiges Desinfizieren, kein Handschlag, …

Es wird dennoch bei allen Terminen zunächst geprüft, ob hierzu wirklich der persönliche Kontakt notwendig ist oder ob es über eine andere, mediale, Form vonstatten gehen kann.

 

Distanz halten

Wo immer möglich vermeidet die haug&partner unternehmensgruppe den direkten physischen Kontakt, aber nicht die soziale Begegnung und den Austausch.

Interne Besprechungen finden per Videokonferenz statt und werden teilweise häufiger durchgeführt, um auf neue Entwicklungen in guter und zeitnaher Abstimmung reagieren zu können. Weiterhin arbeiten so viele Personen wie möglich in der haug&partner unternehmensgruppe im homeoffice. Sie sind hierbei im steten Kontakt über Videokonferenz, Telefon und andere Medien.

Die Fachberatung und den persönlichen Kontakt der Träger zu den jungen Menschen erachtet die haug&partner unternehmensgruppe als notwendig, um auch in dieser weiterhin schwierigen Zeit im optimalen Austausch zu sein, die hohe Qualität der Betreuung sicherzustellen und zu unterstützen, sowie präventive Krisenintervention zu gewährleisten.. Soweit sinnvoll und umsetzbar werden diese persönlichen Gespräche im Freien durchgeführt. Der Mindestabstand von 1,5m zwischen den Personen wird jederzeit eingehalten. Bei der persönlichen Beratung werden Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe getragen.

 

Kontakte der jungen Menschen

Auch in Bezug auf die Kontakte zu Eltern und Familien der jungen Menschen gilt es, möglichst den wichtigen Kontakt zwischen Eltern und ihren Kindern zu pflegen und gleichzeitig das Risiko einer Infektionskette auszuschließen. Daher wird hier mit den Eltern und den jungen Menschen geplant, was wirklich notwendig ist und ob es nicht andere Formen des Miteinanders gibt. Hier befolgt die haug&partner unternehmensgruppe die Vorgaben der jeweils zuständigen Landesjugendämter. sowie der Landesregierung. Entscheidungen werden in enger Abstimmung mit dem zuständigen Jugendamt, den Sorgeberechtigten, dem jungen Menschen und allen Beteiligten im Sinne des Kindeswohls getroffen.

Auch hier gilt, dass vorrangig die Gesundheit aller im Fokus bleibt.

 

Verlässlichkeit erfordert Flexibilität

Die haug&partner unternehmensgruppe ist ein verlässlicher Partner in unsicheren Zeiten. Daher sind enge Absprachen sowie Kenntnis über aktuelle Entwicklungen unabdingbar. Die Dynamik der Pandemie ist nicht voraussehbar und eine flexible Reaktion bleibt zwingend notwendig. Die Gesamtleitung und die Geschäftsführungen der haug&partner unternehmensgruppe sind in engem Austausch über neue Entwicklungen und reagieren in gemeinsamer Abstimmung. Die haug&partner unternehmensgruppe hat sich entschieden, dass die jährliche Gesamtveranstaltung am Jahresende 2020 nicht stattfinden kann. Denn es ist bereits jetzt absehbar, dass zu diesem Zeitpunkt eine sichere Durchführung mit einer so hohen Anzahl an Teilnehmenden noch nicht gewährleistet werden kann. Auch auf kleinere Gruppenveranstaltungen wie Regionaltagungen wird 2020 noch verzichtet.

 

Das Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe ist es, alle betreuten jungen Menschen, deren Familien, die betreuenden sozialpädagogischen Fachkräfte und alle Mitarbeitenden der haug&partner unternehmensgruppe möglichst gut und sicher durch diese Krise zu begleiten. Hierzu gilt es, miteinander aufkommende Fragen und Anliegen auszuhandeln und gemeinsam Situationen zu gestalten. Es ist aber auch nötig, einen roten Handlungsfaden vorzugeben: Mit fürsorglichem Blick für die jungen Menschen, die betreuenden Pädagog*innen und ihren Familien, die Herkunftsfamilien der jungen Menschen sowie allen anderen Beteiligten sollen weiterhin alle persönlichen Kontakte auf deren Notwendigkeit geprüft werden.

Die aktuelle Situation gebietet noch Vorsicht und Umsicht. 

Im Juni 2020

 


Die Jugendwohngruppe „Tanne“ wird immer schöner

Nachdem das Corona-Virus – in der Wohngruppe Tanne auch gerne „Virus der Faulheit“ genannt – in den Alltag eingezogen war, beschloss die Wohngruppe, die Zeit zu nutzen, um mit etwas Farbe, guten Ideen und tatkräftiger Unterstützung die WG zu verschönern.

Vor kurzem veränderte sich die Belegung von vier jungen Männern zu drei jungen Frauen und einem jungen Mann. Die neue Gruppe bringt frischen Wind in die Räume, hat tolle Ideen zur Dekoration und ist schon jetzt ein freundschaftliches Team geworden. Eng begleitet wird die Gruppe dabei von der verantwortlichen Sozialpädagogin, Frau Gnüchtel.

Das einst so triste WBS 70 Wohngebiet – im Volksmund auch „Ghetto“ genannt – bietet den jungen Menschen als Wohnumfeld allerhand Lernerfahrungen: In dem Wohngebiet sind die Mieten vergleichsweise gering und zeigen damit, was es bedeutet, mit wenig Geld auszukommen.

Der Tanneberger Weg 44 selbst ist ein Nachwendebau der zusätzlich in die bestehende Standardbebauung der DDR eingefügt wurde. Damals war Gorbitz grau, schmutzig und ohne befestigte Wege. Doch 34 Jahre später blühen zahlreiche Alleen entlang der Straßen und geben diesen dabei ihre neuen Namen: So blühen die Kirschbäume auf der Kirschenstraße, die Sanddornbäume auf der Sanddornstraße oder die Forsythien auf der Forsythiastraße. Viele Straßennamen haben hier einen Bezug zur Natur.

Getreu nach dem Motto „Dresden ist bunt“ macht die Wohngruppe ihre Räume ebenfalls immer schöner. Damit dabei der Bezug zur Natur in Gorbitz bleibt, kam von der Geschäftsführerin der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH, Johanna Klebl-Haug, die Idee, Schmetterlingsraupen zu züchten.

Die Beobachtung der Schmetterlinge hat Ähnlichkeiten mit den anvertrauten jungen Menschen: Sie entwickeln sich, machen Fortschritte und sind dann auf ein selbstständiges Leben vorbereitet.

Gorbitz damals
Gorbitz heute

 

 


Kontakt zum zentralen Anfragemanagement der haug&partner unternehmensgruppe

Telefon: 07361/52 82 84 0 

oder die kostenfreie Rufnummer 0800 66 46 85 0

E-Mail: anfrage@haug-partner-unternehmensgruppe.de

Oder direkt über das Anfrageformular

 

Über das zentrale Anfragemanagement nimmt die haug&partner unternehmensgruppe die Belegungsanfragen von Jugendämtern und anderen anfragenden Institutionen/Personen entgegen. Zeitnah werden anschließend die Möglichkeiten einer bedarfsgerechten Unterbringung innerhalb der Unternehmensgruppe geprüft. Hierfür werden alle Kapazitäten innerhalb der Schwesterunternehmen berücksichtigt, um daraufhin gemeinsam mit der anfragenden Person zu klären, welches Angebot am besten geeignet scheint.

Informationen zu den jungen Menschen gewinnt das Anfragemanagement im telefonischen Austausch mit der anfragenden Person sowie durch die Auswertung der zur Verfügung gestellten Unterlagen.

Durch die enge Vernetzung mit den Verantwortlichen aller zu berücksichtigenden Stellen werden mehrere Faktoren wie die Persönlichkeit der Pädagog*innen, die Infrastruktur, die Erreichbarkeit notweniger Schulformen, die Gruppenzusammensetzung etc. miteinbezogen, um dann bedarfsgerechte Angebote machen zu können.

Den Kontakt zum zentralen Anfragemanagement finden Sie auch auf der Seite des zentralen Anfragemanagements der haug&partner unternehmensgruppe.


Ausnahmezustand Corona

Das Coronavirus beherrscht momentan das gesamte Geschehen rund um den Erdball. Das öffentliche Leben kommt weitgehend zum Erliegen. Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sehen sich mit einer der größten Krisen konfrontiert. Kontakt- und Ausgangsperren isolieren Menschen in ihren Wohnungen. Sie sind verunsichert, haben Angst um sich und ihre Liebsten und stellen immer wieder die Frage, wie die Zukunft nach Corona aussehen wird.

Auch in der Wohngruppe Niedersedlitz sind diese Aspekte und die einschneidenden Veränderungen im alltäglichen Miteinander deutlich spürbar. Nicht zuletzt die Schließung der Bildungseinrichtungen stellt alle Beteiligten vor neue Herausforderungen und verlangt nach außerordentlichem Engagement und konsequenter Disziplin.

Doch zwischen all den äußerst ernstzunehmenden Vorschriften, Belehrungen, Richtlinien und Verboten, die ausführlich mit den Bewohner*innen besprochen und umgesetzt werden, ist es den Pädagog*innen in der Einrichtung ein besonderes Anliegen eine gute Stimmung innerhalb der Wohngruppe zu bewahren und positives Denken zum Leitbild der Gemeinschaft werden zu lassen.

Dazu organisieren alle Betreuer*innen Projekte und Angebote für die Kinder und Jugendlichen. Neben Gesellschaftsspielen, Bastelangeboten, Musikprojekten sowie gemeinsamer sportlicher Betätigung, legt das Team Niedersedlitz besonderen Wert auf die kontinuierliche Bearbeitung der von den Schulen bereitgestellten Unterrichtsmaterialien. Dies schafft nicht nur eine Tagesstruktur, sondern dient in erster Linie dazu, dass die Kinder in diesen teilweise überfordernd wirkenden Zeiten nicht geistig „einrosten“ oder sich von negativen Gedanken und der überall spürbaren Unsicherheit beherrschen lassen. Hinsichtlich dessen nehmen Gespräche mit und unter den Bewohner*innen über ihre Sorgen, Ängste und Vorstellungen einen noch größeren Raum als ohnehin schon ein, was auf lange Sicht wiederrum zur Stärkung des Gruppengefüges beiträgt.

Auch wenn der Tag nicht wie gewünscht mit einem Ausflug zum Laserteck gefüllt werden konnte, so stellt die Geburtstagsfeier einer der Jugendlichen ein schönes Beispiel dafür dar, wie selbst in einem solchen Ausnahmezustand der Spaß innerhalb der Wohngruppe Niedersedlitz nicht zu kurz kommt.


Ausflug Anders-Hof im Februar 2020

In regelmäßigen Abständen organisiert die Wohngruppe Niedersedlitz in gemeinsamer Absprache und Planung mit ihren Bewohner*innen gemeinschaftliche Ausflüge. Neben einer jährlichen Ferienfahrt, die im Sommer 2019 an die Ostsee führte, bringen Tagesausflüge zum Laserteck, in das Super Fly Dresden oder zum Wandern im Erzgebirge Abwechslung in den Gruppenalltag und sorgen erfahrungsgemäß für die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls unter den Bewohner*innen und mit den Pädagog*innen der Einrichtung.

Dieses mal ging die Reise in die Ostsächsische Schweiz, genauer auf den Anders-Hof in Ehrenberg. Hier werden neben Reitunterricht und heilpädagogischem Reiten auch traditionelles und berittenes Bogenschießen sowie verschiedene erlebnispädagogische Projekte angeboten. Übernachtungsmöglichkeiten stehen in Form von Ferienwohnungen, Zelten und einem geräumigen Heuboden zur Verfügung.

Letzterer wurde für eine Nacht zum Schlafgemach der Reisegruppe Niedersedlitz, die nach einer einstündigen Autofahrt durch die malerischen Landschaften des Osterzgebirges sehr herzlich und offen empfangen wurde, auserkoren. Die Bewohner*innen der Wohngruppe zeigten sich ab dem ersten Moment von dem ländlichen und beruhigenden Flair des Hofes begeistert.

Nach einer kurzen Führung und Belehrung ging es dann auch zügig zu Sache. Die Gruppe konnte die Pferde nicht nur kennenlernen, sondern wurde auch direkt in die täglich anfallenden Tätigkeiten, wie dem Reinigen der Ställe und der Pflege der Tiere, einbezogen. Anschließend wurden im wörtlichen Sinne die Pferde gesattelt. Die Teilnehmer*innen durften mit Anleitung und Hilfestellung über eine Stunde durch die Halle des Hofes reiten.

Die Freude über diese außergewöhnlich nahe Erfahrung mit den Tieren war ihnen offenkundig in den Gesichtern abzulesen.

Im Anschluss an das gemeinsame Abendessen am selbst erzeugten Lagerfeuer wurden sich auf dem Heuboden gegenseitig Gruselgeschichten erzählt und die schönsten Situationen des Tages ausgewertet. Leider schützte auch die altbewährte Zwiebeltechnik nicht vor der nächtlichen Kälte, sodass sich der Großteil Gruppe nach und nach in der angrenzenden Küche versammelte und dort gemeinsam dem Morgengrauen entgegensehnte.

Dementsprechend früh war die Gruppe auf den Beinen. Doch sie konnte sich bei einem Frühstück mit frischen Eiern und frischer Milch vom Nachbarhof für das bevorstehende Bogenschießen stärken. Auch dabei zeigten alle Bewohner*innen großen Ehrgeiz und ließen zum Teil ungeahnte Fähigkeiten aufblitzen. Nach einem gemeinschaftlichen Mittagessen wurde dann auch schon die Rückfahrt in Richtung Dresden angetreten.

Insgesamt lässt sich der Ausflug, trotz der nächtlichen Kälte, als sehr gelungen und bereichernd für alle Beteiligten beschreiben. Deshalb wird auch der nächste Ausflug der Wohngruppe Niedersedlitz nicht lange auf sich warten lassen.


Die Wohngruppe in Niedersedlitz: ein gruppenpädagogisches Angebot, das auf der Individualität und Vielfalt ihrer Bewohner basiert.

Jede Wohngruppe ist anders und wird von den dort lebenden jungen Menschen und den Mitarbeitenden mitgestaltet. Das gilt auch für die Wohngruppe in Niedersedlitz der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH. Sie liegt „mitten“ in der Stadt und ist an die öffentlichen Verkehrsmittel sehr gut angebunden. Vieles ist zu Fuß zu erreichen, wie z.B. der nahegelegene Einzelhandel, der Zahnarzt, die Apotheke und vieles mehr.

Davon sind das gemeinsame Leben und der Alltag in der Wohngruppe geprägt: Die alltäglichen Notwendigkeiten können zeitnah bewältigt werden – und die jungen Menschen können selbstwirksam und eigenverantwortlich diesen Alltag mitgestalten und organisieren.

Die Gruppe wird aber im Wesentlichen von den jungen Menschen geprägt, die dort leben. Es ist eine Gruppe männlicher Kinder und Jugendlicher, die mit Ihrem Tatendrang wenig Langeweile im Alltag aufkommen lassen.

Ein engagiertes und erfahrenes, pädagogisches Team begleitet die jungen Menschen. Die pädagogische Arbeit in all unseren Gruppen ist geprägt durch ein Bezugsbetreuersystem und einen Fokus auf angemessene Alltagsstrukturierung. Die gezielte Unterstützung und Förderung der jungen Menschen in den Bereichen des Selbstverstehens, der Emotionsregulierung, der physischen und psychischen Resilienz spielen eine ebenso wichtige Rolle wie die Reflektion und Unterstützung von Gruppenprozessen und sozialen Interaktionen.

Die Wohngruppe Niedersedlitz bietet den jungen Menschen ein sicheres Zuhause, in dem sie sich wohl fühlen und gut sowie fürsorglich begleitet und betreut werden.

 


Eintritt in ein selbständiges Leben: das betreute Jugendwohnen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH

Jungen Menschen im Alter von 16 Jahren und darüber hinaus fällt es noch nicht leicht, ihr Leben selbständig zu meistern. Gleichzeitig ist oftmals der Wunsch nach einer eigenständigen Lebensführung groß. Das betreute Jugendwohnen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH unterstützt alle jungen Menschen im Alter ab 16 Jahren dabei, ihr Leben selbständig zu ordnen und möglichst eigenständig sowie verantwortungsvoll zu führen.Daher wurde das betreute Jugendwohnen bei h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH für Jugendliche ab 16 Jahren und junge Volljährige konzipiert, die bereits über ein gewisses Maß an Selbstständigkeit verfügen, sich aber mit einer eigenen Wohnung noch überfordert fühlen bzw. deren Sorgeberechtigte auch die betreute Wohnform wegen des intensiven und geschützten Rahmens wünschen.

Die engagierten Pädagog*innen, die die jungen Menschen in ihrem Alltag begleiten, gestalten intensiv und unterstützend diese Betreuungsform nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Dieser für die jungen Menschen nicht immer einfache Weg ermöglicht es ihnen, in dieser Zeit des betreuten Wohnens eine hohe Kompetenz zu erwerben, um künftig den eigenen Lebensweg selbstverantwortlich zu gestalten. Sie starten mit einem guten Fundament in ihr Leben, wenn sie diese Betreuungsform verlassen können.

 


Mit Schwung ins Jahr 2020

„Veränderung bewirkt Veränderung“ (zitiert nach Macchiavelli): Dies konnte die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH im Jahr 2019 zum einen erfahren und gleichzeitig sehr positiv nutzen. Mit diesem gewonnenen Schwung der Veränderung startet sie nun in das Jahr 2020.

Die Wohngruppe Niedersedlitz, sowie das BJW mit acht Plätzen blickt auf das kommende Jahr sehr erwartungsfroh: Die weiteren Perspektiven werden geplant, zudem sind bereits die ersten Vorbereitungen bei deren Umsetzung im Gange. Auch im Bereich der Erziehungsstellen und der Angebote in häuslicher Gemeinschaft hält der Aufschwung an, der im Jahr 2019 sichtbar wurde. So haben zwei Erziehungsstellen in Sachsen, sowie zwei weitere Erziehungsstellen in Thüringen ihre Tätigkeit aufgenommen. Sie erweitern mit ihren sieben Plätzen das Betreuungsangebot des Trägers und geben gleichzeitig eine Antwort auf den hohen Bedarf im Bereich der familienanalogen Settings in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Vielzahl an interessierten Pädagog*innen in diesem Bereich lässt die Perspektive zu, dass h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH sein Betreuungsnetz in diesem Bereich wesentlich ausbauen kann.

Mit Freude auf die kommenden Veränderungen beginnt das Jahr 2020 bei der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH.


Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH eröffnet in Thüringen die ersten familienintegrierten Settings

Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH ist seit November dieses Jahres nun auch in Thüringen aktiv. Im Raum Saalfeld und Gera werden mehrere Angebote in häuslicher Gemeinschaft eröffnet. Engagierte und verantwortungsvolle Kolleg*innen ergänzen und erweitern das Angebot von Betreuungsplätzen im familiären Umfeld. h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH freut sich sehr, diese pädagogischen Fachkräfte und ihre Familien als familienintegrative Betreuungsangebote in Thüringen willkommen heißen zu dürfen.

Diese Betreuungsstellen geben den jungen Menschen verlässlichen Halt durch eine intensiv gestaltete Beziehung, die von gegenseitiger Achtung im Umgang miteinander geprägt ist. So ist ein individuelles Lern- und Übungsfeld für die jungen Menschen gegeben, welches die Entwicklung einer eigenständigen und eigenverantwortlichen Lebensführung befördert.

 

 

 

 

 

 

 

 


Abschalten vom Alltag: Die Ferienfahrt an die Ostsee mit den Jugendlichen der WG und des BJW Dresden-Niedersedlitz

Zwar ging die diesjährige Ferienfahrt mit neun Jugendlichen und drei Betreuer*innen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH nicht zum ersten Mal in das Meißner Sommercamp Prerow an der Ostsee, es war aber das erste Mal, dass dort gezeltet wurde. Und das war ein spannendes Ereignis!

Auf dem Zeltplatz – ganz in der Nähe des Strandes – entspannte sich die Gruppe eine Woche lang mit Baden, Fußball spielen, gemeinsamem Kochen, Ausflügen und ehrgeizigen Kleckerburgprojekten.

Claudia Nitschke vom Team der h&p Sachsen gGmbH von der WG Nedersedlitz berichtete: „Das war eine sehr schöne und eine sehr wichtige Ferienfahrt für uns alle. So konnten wir die Jugendlichen in einer entspannten Atmosphäre viel besser kennen lernen und eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen. Die Jugendlichen hatten hier endlich die Möglichkeit, für eine Woche ihre Sorgen und Probleme ein Stück weit beiseite zu schieben und für einige Zeit hinter sich zu lassen.“ Außerdem: „Das Verhalten von allen beteiligten Jugendlichen während dieser Woche war einfach super. Das machte diese Ferienfahrt zu einem wirklich entspannten Erlebnis für uns alle.“

Das Feedback der Jugendlichen war überwiegend kurz: „Cool!“ und noch einige andere jugendsprachliche Kommentare. Die Rückmeldungen bestätigten deutlich, wie sehr es den Jugendlichen gefallen hat.

Peter Burkhardt, Teamleiter der WG Niedersedlitz und des angeschlossenen BJWs zeigte sich hocherfreut über dieses Resümee. In die Ferienplanung im kommenden Sommer werden diese Eindrücke und Erfahrungen mit einfließen.


Die neuen Räumlichkeiten der h&p Sachsen in der Raimundstraße in Dresden

Die neue Geschäftsstelle der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH wird eröffnet: in der Raimundstraße 1 in Dresden-Cotta. Hier sind nun beide Teams der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH zu einer Bürogemeinschaft zusammengeführt. Die neuen Räumlichkeiten in der Raimundstraße 1 dienen künftig als Dreh- und Angelpunkt für alle Anliegen: Hier befindet sich das Sekretariat mit allen Verwaltungsabläufen. Die Fachdienste für den Bereich der Wohngruppe, des betreuten Jugendwohnens und des betreuten Einzelwohnens sowie der flexiblen Hilfen sind hier verortet, ebenso wie die Fachdienste für die Angebote in häuslicher Gemeinschaft. Hier herrscht bereits eine rege Betriebsamkeit. Eine herzliche und offene Atmosphäre empfängt alle, sodass es sich lohnt, hier vorbeizuschauen und ein wenig zu verweilen.