h&p unternehmensgruppe
IHRE SPENDE

Digitalisierung: Chancen und Perspektiven

Nicht erst das Jahr 2020 mit der Corona-Pandemie hat uns allen vor Augen geführt, wie sehr die Digitalisierung in das tägliche Leben Einzug gehalten hat. Es wurde in dieser Zeit im Besonderen deutlich, welchen Nutzen die neue digitale Welt mit sich bringt. Die UNESCO stellt die Erkenntnis auf, dass die Digitalisierung alle Bereiche des Lebens erfasst und die Grundlage der moderner Wissensgesellschaften im 21. Jahrhundert bildet. Die Gestaltung der Digitalisierung zum Wohle der Menschheit nimmt die UNESCO als ihre Aufgabe wahr und fordert daher unter anderem für alle den Zugang zu Informationen und Wissen, E-Learning, E-Wissenschaft und Medien. Damit verbindet sich diese Definition der UNESCO auch eng mit der europäischen Agenda des lifelong learning. Versuche diese Grundbildung inhaltlich zu fassen, sind umfassend und sehr vielfältig. Es wird hierbei oftmals auf die neuen Medien, IT-Fertigkeiten, digital literacy u.Ä. hingewiesen (BMBF/KMK 2012).

Die europäische Agenda beinhaltet als „Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen“ die „Computerkompetenz“ als einen von acht Kompetenzbereichen.

Die Kompetenz mit digitalen Medien Wissen zu erschließen, ist in der heutigen Zeit eine Schlüsselkompetenz, die es anzuerkennen und zu fördern gilt. Diese Erkenntnis hat seit langem Einzug gehalten in die Bildungssektoren ebenso wie in die sozialpädagogische Praxis: Dass junge Menschen in einer Umgebung aufwachsen, in der digitale Medien und Angebote allgegenwärtig sind, ist nicht mehr wegzudenken.

Dies führt in der haug&partner unternehmensgruppe dazu, dass sich die verantwortlichen Fachkräfte und betreuenden Pädagog*innen   gemeinsam auf den Weg machen, um eigene Kompetenzen zu erwerben, so dass sie  kompetente Begleiter*innen der jungen Menschen im Bereich des digitalen Lernens sind. Daher wird künftig ein Schwerpunkt auf der Digitalisierung mit ihren Herausforderungen, Chancen und Perspektiven liegen. Die verantwortlichen Erwachsenen müssen sich aufgrund ihres erzieherischen Auftrages in der öffentlichen Erziehung diesem Lernfeld bewusst annehmen und selbst zu Lernenden werden, um für die jungen Menschen kompetente Partner*innen und Begleiter*innen zu werden.

 


Postkarten-Set „Kinderrechte“

1989 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Mittlerweile wurde dieses Dokument von fast allen Staaten der Erde unterzeichnet.

Auch der haug&partner unternehmensgruppe ist es ein zentrales Anliegen die Bedeutung der Kinderrechte zu betonen. Deshalb hat sie zum Jahr der Werte ein Postkarten-Set erstellt, das Grüße mit einer wichtigen Botschaft versendet.

Auf fünf Postkartenmotiven finden sich zentrale Kinderrechte wieder:

Das Recht auf Gleichbehandlung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 2 und 4)

Das Recht auf Fürsorge

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 5, 7, 9 und 18)

Das Recht auf Bildung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 28)

Das Recht auf Spiel und Freizeit

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 31)

Das Recht auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung

(UN-Kinderrechtskonvention Artikel 12 und 13)

Die Postkarten werden an alle jungen Menschen, die in den Angeboten der haug&partner unternehmensgruppe betreut werden, verteilt.

Viel Freude beim Versenden der Karten!


Ferienfahrt August 2020 – Stausee Oberwald

Trotz der Einschränkungen durch das Coronavirus ließ es sich die Wohngruppe Niedersedlitz der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH nicht nehmen, auch in diesem Jahr eine einwöchige Ferienfahrt auf die Beine zu stellen. In Absprache mit den Jugendlichen wurde der Stausee Oberwald in der Nähe von Chemnitz zum Reiseziel des Campingurlaubs auserwählt.

Zu Beginn ging es mit der Regionalbahn fast zwei Stunden quer durch Sachsen Richtung Westen. Hier war genug Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, lockere Gespräche über die bevorstehenden Tage und ein paar Posen für das Fotoalbum.

Am Zielort angekommen wurde eine kleine Besichtigungsrunde über das Gelände des Campingplatzes gedreht. Neben dem idyllisch gelegenen Stausee, einer modernen Adventuregolfanlage und einem Tretbootverleih sorgte besonders die 508 Meter lange Sommerrodelbahn für Begeisterung. So waren die Jüngsten der Gruppe nicht zurückzuhalten, eine erste Probefahrt mit den flotten Schlitten zu absolvieren.

Nachdem die Abfahrt als gut befunden wurde, versammelte sich die gesamte Gruppe zum gemeinschaftlichen Pommes-Essen im Verpflegungsbereich des Campingplatzes. Nach einer Belehrung über die Campingplatzregeln wurden letzte Absprachen über die Aufteilung der Zelte und des weiteren Tagesverlaufes getroffen. Zunächst wurden die Schlafgemächer innerhalb der geräumigen Parzellen errichtet.

Die folgenden Tage füllte die Gruppe mit verschiedenen Gesellschaftsspielen und sportlichen Aktivitäten wie Fuß- und Federball, Wikingerschach und „Wer bin Ich?“. Leider spielte während des gesamten Aufenthaltes das Wetter nicht so mit wie erhofft, sodass es sich hin und wieder nicht vermeiden ließ, in den Zelten Unterschlupf zu suchen. Deshalb nutzten auch nur die absolut Hartgesonnen ab und an den Stausee zum Baden. Allerdings tat dies der Stimmung keinen Abbruch und die Gruppe wuchs wieder einmal ein Stück näher zusammen. Besonders beim abendlichen Scharradespielen verbrachte die gesamte Gruppe sehr amüsante und harmonische Stunden miteinander. Weitere Highlights waren die Anmietung der Sommerrodelbahn mit individueller Zeitmessung und ein Adventuregolfturnier mit anschließender Siegerehrung.

Doch eine Aktivität begeisterte unsere Jugendlichen überraschenderweise mehr als alles andere: Garry Kasparow wäre sicher stolz gewesen, wenn er die vielzähligen Schachpartien beobachten hätte können. Nach einer kurzen Erklärung der Regeln nutzten die Jungs jede Gelegenheit, um zu zweit oder in Teams auf dem karierten Brett in aller Ruhe ihre strategischen Fähigkeiten zu trainieren.

Nach sechs Nächten auf Isomatten näherte sich unser Ausflug dem Ende und die heimischen Betten lockten die Gruppe wieder nach Hause. In Niedersedlitz angekommen herrschte, wie auf der gesamten Zugfahrt, eine gespenstige Ruhe.

Auch wenn der Campingausflug durch die Wetterbedingungen und die eindringliche Geräuschkulisse der nahgelegenen Autobahn für den ein oder anderen etwas anstrengend wurde, gab es viele schöne Momente, lustige sowie tiefgründige Gespräche und eine ganze Menge Spaß!

 


Schmetterlingsprojekt in den Erziehungsstellen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH

 In diesem Sommer konnten 14 Kinder und Jugendliche in den Erziehungsstellen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbh die Verwandlung von Distelfalterraupen zu Schmetterlingen miterleben und umsichtig betreuen.

Die sich beteiligenden Erziehungsstellen erhielten für dieses Projekt Raupen in Anzuchtbechern durch die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH. Frau Pöppich und Frau Schindler, Fachberaterinnen, initiierten und begleiteten das Projekt.

Es bereitete den Kindern und Jugendlichen große Freude, das rasante Wachstum, die Verpuppung sowie vor allem das Schlüpfen der Schmetterlinge zu beobachten. Der erste Flug der Schmetterlinge war dann ein ganz besonderes und faszinierendes Erlebnis, das von einem lachenden und einem weinenden Auge begleitet war. Schließlich hatten es die Kinder und Jugendlichen mit ihrer guten Versorgung geschafft, den Schmetterlingen zu ihrem ersten Flug zu verhelfen, mussten sich im gleichen Atemzug nun aber auch von ihnen verabschieden.

„Wir machen im nächsten Jahr wieder mit“, so das Resümee vieler Erziehungsstellen.


Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH bietet Betreuungsangebote, auf die auch in schwierigen Zeiten Verlass ist!

Verlässlichkeit ist zu einem handlungsleitenden Prinzip in der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH geworden.

Die haug&partner unternehmensgruppe hat es sich im Jahr 2020 zum Ziel gesetzt, sich mit den unternehmensinternen Werten auseinanderzusetzen und diese weiter zu entwickeln. Einer dieser Werte, die in der haug&partner unternehmensgruppe großgeschrieben werden, ist die Verlässlichkeit. Verlässlichkeit bedeutet für die haug&partner unternehmensgruppe, umfassende und nachhaltige Verantwortung für die gestellten Aufgaben und Anforderungen zu übernehmen. Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH steht zu getroffenen Vereinbarungen. Verlässlichkeit ist zu einem handlungsleitenden Prinzip geworden, das Sicherheit und Orientierung gibt – vor allem für die jungen Menschen, die in den Betreuungsangeboten der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH betreut werden. In zahlreichen Erziehungsstellen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg, in einer Vielzahl an Pflegefamilien, in der Wohngruppe sowie in vielen Betreuungsangeboten im Betreuten Jugendwohnen und in Flexiblen Hilfemaßnahmen wurde während des Lockdowns in der zurückliegenden Corona-Zeit sowie auch aktuell, ein hohes Maß an Verlässlichkeit und Orientierung für die jungen Menschen gewährleistet. Die betreuenden Pädagog*innen und die Fachdienste haben mit viel fachlichem Know-How und Kreativität die intensive Zeit der Betreuung gestaltet und konnten den jungen Menschen und ihren Familien Sicherheit, Orientierung sowie ein hohes Maß an Optimismus gewährleisten. Es war und ist eine herausfordernde Zeit für alle.

Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH hat sich in dieser Zeit bewährt als Partner in der Kinder- und Jugendhilfe, der die ihm anvertrauten jungen Menschen durch das Engagement aller Mitarbeitenden und die Fachlichkeit des Trägers umsichtig und verlässlich begleitet.

Auf die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-; Familienhilfe gGmbH ist Verlass!


Die Haltung der haug&partner unternehmensgruppe in Corona-Zeiten

Nach dem vollständigen Lock-Down in der ersten Phase der Coronakrise sind nun schrittweise Öffnungen erfolgt und es sind wieder mehr persönliche Begegnungen möglich. Die Regelungen sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich; z.T. unterscheiden sie sich auch in einzelnen Landkreisen. Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe ist es, in dieser Zeit umsichtig zu agieren und gleichzeitig den rechtlichen Vorgaben zu entsprechen.

Balance halten

Die haug&partner unternehmensgruppe ist sich bewusst, dass weiterhin alle persönlichen Begegnungen ein Risiko bergen; gleichwohl ist der sozialpädagogische Alltag geprägt von persönlichen Kontakten. Diese gilt es, entsprechend dem Gesundheitsschutz so zu gestalten, dass die Leistungserbringung für alle Beteiligten möglich ist. Hierfür sind alle Beteiligten sensibilisiert und fachlich angeleitet.

Das gemeinsame Anliegen aller ist es daher, persönliche Kontakte auf das Maß reduziert zu halten, das erforderlich ist, um einerseits eine gute Qualität der Betreuung der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen und andererseits eine möglichst hohe Sicherheit zu gewährleisten. Dies bedeutet, dass in der haug&partner unternehmensgruppe wieder alle Leistungen im direkten, persönlichen Kontakt umgesetzt werden. So sind die Fachdienste wieder persönlich vor Ort, um die Pädagog*innen fachlich zu begleiten, sowie den persönlichen Kontakt zu den jungen Menschen zu gewährleisten. Auch andere notwendige Termine wie Hilfeplangespräche oder Vor-Ort-Termine für Betriebserlaubnisverfahren werden durchgeführt; alle Hygienevorgaben und gesundheitssichernde Maßnahmen werden hierzu strikt umgesetzt: Abstand, Mundschutz, möglichst im Freien, keine geschlossenen Räume, häufiges Desinfizieren, kein Handschlag, …

Es wird dennoch bei allen Terminen zunächst geprüft, ob hierzu wirklich der persönliche Kontakt notwendig ist oder ob es über eine andere, mediale, Form vonstatten gehen kann.

 

Distanz halten

Wo immer möglich vermeidet die haug&partner unternehmensgruppe den direkten physischen Kontakt, aber nicht die soziale Begegnung und den Austausch.

Interne Besprechungen finden per Videokonferenz statt und werden teilweise häufiger durchgeführt, um auf neue Entwicklungen in guter und zeitnaher Abstimmung reagieren zu können. Weiterhin arbeiten so viele Personen wie möglich in der haug&partner unternehmensgruppe im homeoffice. Sie sind hierbei im steten Kontakt über Videokonferenz, Telefon und andere Medien.

Die Fachberatung und den persönlichen Kontakt der Träger zu den jungen Menschen erachtet die haug&partner unternehmensgruppe als notwendig, um auch in dieser weiterhin schwierigen Zeit im optimalen Austausch zu sein, die hohe Qualität der Betreuung sicherzustellen und zu unterstützen, sowie präventive Krisenintervention zu gewährleisten.. Soweit sinnvoll und umsetzbar werden diese persönlichen Gespräche im Freien durchgeführt. Der Mindestabstand von 1,5m zwischen den Personen wird jederzeit eingehalten. Bei der persönlichen Beratung werden Mund-Nasen-Schutz und Handschuhe getragen.

 

Kontakte der jungen Menschen

Auch in Bezug auf die Kontakte zu Eltern und Familien der jungen Menschen gilt es, möglichst den wichtigen Kontakt zwischen Eltern und ihren Kindern zu pflegen und gleichzeitig das Risiko einer Infektionskette auszuschließen. Daher wird hier mit den Eltern und den jungen Menschen geplant, was wirklich notwendig ist und ob es nicht andere Formen des Miteinanders gibt. Hier befolgt die haug&partner unternehmensgruppe die Vorgaben der jeweils zuständigen Landesjugendämter. sowie der Landesregierung. Entscheidungen werden in enger Abstimmung mit dem zuständigen Jugendamt, den Sorgeberechtigten, dem jungen Menschen und allen Beteiligten im Sinne des Kindeswohls getroffen.

Auch hier gilt, dass vorrangig die Gesundheit aller im Fokus bleibt.

 

Verlässlichkeit erfordert Flexibilität

Die haug&partner unternehmensgruppe ist ein verlässlicher Partner in unsicheren Zeiten. Daher sind enge Absprachen sowie Kenntnis über aktuelle Entwicklungen unabdingbar. Die Dynamik der Pandemie ist nicht voraussehbar und eine flexible Reaktion bleibt zwingend notwendig. Die Gesamtleitung und die Geschäftsführungen der haug&partner unternehmensgruppe sind in engem Austausch über neue Entwicklungen und reagieren in gemeinsamer Abstimmung. Die haug&partner unternehmensgruppe hat sich entschieden, dass die jährliche Gesamtveranstaltung am Jahresende 2020 nicht stattfinden kann. Denn es ist bereits jetzt absehbar, dass zu diesem Zeitpunkt eine sichere Durchführung mit einer so hohen Anzahl an Teilnehmenden noch nicht gewährleistet werden kann. Auch auf kleinere Gruppenveranstaltungen wie Regionaltagungen wird 2020 noch verzichtet.

 

Das Anliegen der haug&partner unternehmensgruppe ist es, alle betreuten jungen Menschen, deren Familien, die betreuenden sozialpädagogischen Fachkräfte und alle Mitarbeitenden der haug&partner unternehmensgruppe möglichst gut und sicher durch diese Krise zu begleiten. Hierzu gilt es, miteinander aufkommende Fragen und Anliegen auszuhandeln und gemeinsam Situationen zu gestalten. Es ist aber auch nötig, einen roten Handlungsfaden vorzugeben: Mit fürsorglichem Blick für die jungen Menschen, die betreuenden Pädagog*innen und ihren Familien, die Herkunftsfamilien der jungen Menschen sowie allen anderen Beteiligten sollen weiterhin alle persönlichen Kontakte auf deren Notwendigkeit geprüft werden.

Die aktuelle Situation gebietet noch Vorsicht und Umsicht. 

Im Juni 2020

 


Die Jugendwohngruppe „Tanne“ wird immer schöner

Nachdem das Corona-Virus – in der Wohngruppe Tanne auch gerne „Virus der Faulheit“ genannt – in den Alltag eingezogen war, beschloss die Wohngruppe, die Zeit zu nutzen, um mit etwas Farbe, guten Ideen und tatkräftiger Unterstützung die WG zu verschönern.

Vor kurzem veränderte sich die Belegung von vier jungen Männern zu drei jungen Frauen und einem jungen Mann. Die neue Gruppe bringt frischen Wind in die Räume, hat tolle Ideen zur Dekoration und ist schon jetzt ein freundschaftliches Team geworden. Eng begleitet wird die Gruppe dabei von der verantwortlichen Sozialpädagogin, Frau Gnüchtel.

Das einst so triste WBS 70 Wohngebiet – im Volksmund auch „Ghetto“ genannt – bietet den jungen Menschen als Wohnumfeld allerhand Lernerfahrungen: In dem Wohngebiet sind die Mieten vergleichsweise gering und zeigen damit, was es bedeutet, mit wenig Geld auszukommen.

Der Tanneberger Weg 44 selbst ist ein Nachwendebau der zusätzlich in die bestehende Standardbebauung der DDR eingefügt wurde. Damals war Gorbitz grau, schmutzig und ohne befestigte Wege. Doch 34 Jahre später blühen zahlreiche Alleen entlang der Straßen und geben diesen dabei ihre neuen Namen: So blühen die Kirschbäume auf der Kirschenstraße, die Sanddornbäume auf der Sanddornstraße oder die Forsythien auf der Forsythiastraße. Viele Straßennamen haben hier einen Bezug zur Natur.

Getreu nach dem Motto „Dresden ist bunt“ macht die Wohngruppe ihre Räume ebenfalls immer schöner. Damit dabei der Bezug zur Natur in Gorbitz bleibt, kam von der Geschäftsführerin der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH, Johanna Klebl-Haug, die Idee, Schmetterlingsraupen zu züchten.

Die Beobachtung der Schmetterlinge hat Ähnlichkeiten mit den anvertrauten jungen Menschen: Sie entwickeln sich, machen Fortschritte und sind dann auf ein selbstständiges Leben vorbereitet.

Gorbitz damals
Gorbitz heute

 

 


Kontakt zum zentralen Anfragemanagement der haug&partner unternehmensgruppe

Telefon: 07361/52 82 84 0 

oder die kostenfreie Rufnummer 0800 66 46 85 0

E-Mail: anfrage@haug-partner-unternehmensgruppe.de

Oder direkt über das Anfrageformular

 

Über das zentrale Anfragemanagement nimmt die haug&partner unternehmensgruppe die Belegungsanfragen von Jugendämtern und anderen anfragenden Institutionen/Personen entgegen. Zeitnah werden anschließend die Möglichkeiten einer bedarfsgerechten Unterbringung innerhalb der Unternehmensgruppe geprüft. Hierfür werden alle Kapazitäten innerhalb der Schwesterunternehmen berücksichtigt, um daraufhin gemeinsam mit der anfragenden Person zu klären, welches Angebot am besten geeignet scheint.

Informationen zu den jungen Menschen gewinnt das Anfragemanagement im telefonischen Austausch mit der anfragenden Person sowie durch die Auswertung der zur Verfügung gestellten Unterlagen.

Durch die enge Vernetzung mit den Verantwortlichen aller zu berücksichtigenden Stellen werden mehrere Faktoren wie die Persönlichkeit der Pädagog*innen, die Infrastruktur, die Erreichbarkeit notweniger Schulformen, die Gruppenzusammensetzung etc. miteinbezogen, um dann bedarfsgerechte Angebote machen zu können.

Den Kontakt zum zentralen Anfragemanagement finden Sie auch auf der Seite des zentralen Anfragemanagements der haug&partner unternehmensgruppe.


Ausnahmezustand Corona

Das Coronavirus beherrscht momentan das gesamte Geschehen rund um den Erdball. Das öffentliche Leben kommt weitgehend zum Erliegen. Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sehen sich mit einer der größten Krisen konfrontiert. Kontakt- und Ausgangsperren isolieren Menschen in ihren Wohnungen. Sie sind verunsichert, haben Angst um sich und ihre Liebsten und stellen immer wieder die Frage, wie die Zukunft nach Corona aussehen wird.

Auch in der Wohngruppe Niedersedlitz sind diese Aspekte und die einschneidenden Veränderungen im alltäglichen Miteinander deutlich spürbar. Nicht zuletzt die Schließung der Bildungseinrichtungen stellt alle Beteiligten vor neue Herausforderungen und verlangt nach außerordentlichem Engagement und konsequenter Disziplin.

Doch zwischen all den äußerst ernstzunehmenden Vorschriften, Belehrungen, Richtlinien und Verboten, die ausführlich mit den Bewohner*innen besprochen und umgesetzt werden, ist es den Pädagog*innen in der Einrichtung ein besonderes Anliegen eine gute Stimmung innerhalb der Wohngruppe zu bewahren und positives Denken zum Leitbild der Gemeinschaft werden zu lassen.

Dazu organisieren alle Betreuer*innen Projekte und Angebote für die Kinder und Jugendlichen. Neben Gesellschaftsspielen, Bastelangeboten, Musikprojekten sowie gemeinsamer sportlicher Betätigung, legt das Team Niedersedlitz besonderen Wert auf die kontinuierliche Bearbeitung der von den Schulen bereitgestellten Unterrichtsmaterialien. Dies schafft nicht nur eine Tagesstruktur, sondern dient in erster Linie dazu, dass die Kinder in diesen teilweise überfordernd wirkenden Zeiten nicht geistig „einrosten“ oder sich von negativen Gedanken und der überall spürbaren Unsicherheit beherrschen lassen. Hinsichtlich dessen nehmen Gespräche mit und unter den Bewohner*innen über ihre Sorgen, Ängste und Vorstellungen einen noch größeren Raum als ohnehin schon ein, was auf lange Sicht wiederrum zur Stärkung des Gruppengefüges beiträgt.

Auch wenn der Tag nicht wie gewünscht mit einem Ausflug zum Laserteck gefüllt werden konnte, so stellt die Geburtstagsfeier einer der Jugendlichen ein schönes Beispiel dafür dar, wie selbst in einem solchen Ausnahmezustand der Spaß innerhalb der Wohngruppe Niedersedlitz nicht zu kurz kommt.


Ausflug Anders-Hof im Februar 2020

In regelmäßigen Abständen organisiert die Wohngruppe Niedersedlitz in gemeinsamer Absprache und Planung mit ihren Bewohner*innen gemeinschaftliche Ausflüge. Neben einer jährlichen Ferienfahrt, die im Sommer 2019 an die Ostsee führte, bringen Tagesausflüge zum Laserteck, in das Super Fly Dresden oder zum Wandern im Erzgebirge Abwechslung in den Gruppenalltag und sorgen erfahrungsgemäß für die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls unter den Bewohner*innen und mit den Pädagog*innen der Einrichtung.

Dieses mal ging die Reise in die Ostsächsische Schweiz, genauer auf den Anders-Hof in Ehrenberg. Hier werden neben Reitunterricht und heilpädagogischem Reiten auch traditionelles und berittenes Bogenschießen sowie verschiedene erlebnispädagogische Projekte angeboten. Übernachtungsmöglichkeiten stehen in Form von Ferienwohnungen, Zelten und einem geräumigen Heuboden zur Verfügung.

Letzterer wurde für eine Nacht zum Schlafgemach der Reisegruppe Niedersedlitz, die nach einer einstündigen Autofahrt durch die malerischen Landschaften des Osterzgebirges sehr herzlich und offen empfangen wurde, auserkoren. Die Bewohner*innen der Wohngruppe zeigten sich ab dem ersten Moment von dem ländlichen und beruhigenden Flair des Hofes begeistert.

Nach einer kurzen Führung und Belehrung ging es dann auch zügig zu Sache. Die Gruppe konnte die Pferde nicht nur kennenlernen, sondern wurde auch direkt in die täglich anfallenden Tätigkeiten, wie dem Reinigen der Ställe und der Pflege der Tiere, einbezogen. Anschließend wurden im wörtlichen Sinne die Pferde gesattelt. Die Teilnehmer*innen durften mit Anleitung und Hilfestellung über eine Stunde durch die Halle des Hofes reiten.

Die Freude über diese außergewöhnlich nahe Erfahrung mit den Tieren war ihnen offenkundig in den Gesichtern abzulesen.

Im Anschluss an das gemeinsame Abendessen am selbst erzeugten Lagerfeuer wurden sich auf dem Heuboden gegenseitig Gruselgeschichten erzählt und die schönsten Situationen des Tages ausgewertet. Leider schützte auch die altbewährte Zwiebeltechnik nicht vor der nächtlichen Kälte, sodass sich der Großteil Gruppe nach und nach in der angrenzenden Küche versammelte und dort gemeinsam dem Morgengrauen entgegensehnte.

Dementsprechend früh war die Gruppe auf den Beinen. Doch sie konnte sich bei einem Frühstück mit frischen Eiern und frischer Milch vom Nachbarhof für das bevorstehende Bogenschießen stärken. Auch dabei zeigten alle Bewohner*innen großen Ehrgeiz und ließen zum Teil ungeahnte Fähigkeiten aufblitzen. Nach einem gemeinschaftlichen Mittagessen wurde dann auch schon die Rückfahrt in Richtung Dresden angetreten.

Insgesamt lässt sich der Ausflug, trotz der nächtlichen Kälte, als sehr gelungen und bereichernd für alle Beteiligten beschreiben. Deshalb wird auch der nächste Ausflug der Wohngruppe Niedersedlitz nicht lange auf sich warten lassen.


Die Wohngruppe in Niedersedlitz: ein gruppenpädagogisches Angebot, das auf der Individualität und Vielfalt ihrer Bewohner basiert.

Jede Wohngruppe ist anders und wird von den dort lebenden jungen Menschen und den Mitarbeitenden mitgestaltet. Das gilt auch für die Wohngruppe in Niedersedlitz der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH. Sie liegt „mitten“ in der Stadt und ist an die öffentlichen Verkehrsmittel sehr gut angebunden. Vieles ist zu Fuß zu erreichen, wie z.B. der nahegelegene Einzelhandel, der Zahnarzt, die Apotheke und vieles mehr.

Davon sind das gemeinsame Leben und der Alltag in der Wohngruppe geprägt: Die alltäglichen Notwendigkeiten können zeitnah bewältigt werden – und die jungen Menschen können selbstwirksam und eigenverantwortlich diesen Alltag mitgestalten und organisieren.

Die Gruppe wird aber im Wesentlichen von den jungen Menschen geprägt, die dort leben. Es ist eine Gruppe männlicher Kinder und Jugendlicher, die mit Ihrem Tatendrang wenig Langeweile im Alltag aufkommen lassen.

Ein engagiertes und erfahrenes, pädagogisches Team begleitet die jungen Menschen. Die pädagogische Arbeit in all unseren Gruppen ist geprägt durch ein Bezugsbetreuersystem und einen Fokus auf angemessene Alltagsstrukturierung. Die gezielte Unterstützung und Förderung der jungen Menschen in den Bereichen des Selbstverstehens, der Emotionsregulierung, der physischen und psychischen Resilienz spielen eine ebenso wichtige Rolle wie die Reflektion und Unterstützung von Gruppenprozessen und sozialen Interaktionen.

Die Wohngruppe Niedersedlitz bietet den jungen Menschen ein sicheres Zuhause, in dem sie sich wohl fühlen und gut sowie fürsorglich begleitet und betreut werden.

 


Eintritt in ein selbständiges Leben: das betreute Jugendwohnen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH

Jungen Menschen im Alter von 16 Jahren und darüber hinaus fällt es noch nicht leicht, ihr Leben selbständig zu meistern. Gleichzeitig ist oftmals der Wunsch nach einer eigenständigen Lebensführung groß. Das betreute Jugendwohnen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH unterstützt alle jungen Menschen im Alter ab 16 Jahren dabei, ihr Leben selbständig zu ordnen und möglichst eigenständig sowie verantwortungsvoll zu führen.Daher wurde das betreute Jugendwohnen bei h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH für Jugendliche ab 16 Jahren und junge Volljährige konzipiert, die bereits über ein gewisses Maß an Selbstständigkeit verfügen, sich aber mit einer eigenen Wohnung noch überfordert fühlen bzw. deren Sorgeberechtigte auch die betreute Wohnform wegen des intensiven und geschützten Rahmens wünschen.

Die engagierten Pädagog*innen, die die jungen Menschen in ihrem Alltag begleiten, gestalten intensiv und unterstützend diese Betreuungsform nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Dieser für die jungen Menschen nicht immer einfache Weg ermöglicht es ihnen, in dieser Zeit des betreuten Wohnens eine hohe Kompetenz zu erwerben, um künftig den eigenen Lebensweg selbstverantwortlich zu gestalten. Sie starten mit einem guten Fundament in ihr Leben, wenn sie diese Betreuungsform verlassen können.

 


Mit Schwung ins Jahr 2020

„Veränderung bewirkt Veränderung“ (zitiert nach Macchiavelli): Dies konnte die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH im Jahr 2019 zum einen erfahren und gleichzeitig sehr positiv nutzen. Mit diesem gewonnenen Schwung der Veränderung startet sie nun in das Jahr 2020.

Die Wohngruppe Niedersedlitz, sowie das BJW mit acht Plätzen blickt auf das kommende Jahr sehr erwartungsfroh: Die weiteren Perspektiven werden geplant, zudem sind bereits die ersten Vorbereitungen bei deren Umsetzung im Gange. Auch im Bereich der Erziehungsstellen und der Angebote in häuslicher Gemeinschaft hält der Aufschwung an, der im Jahr 2019 sichtbar wurde. So haben zwei Erziehungsstellen in Sachsen, sowie zwei weitere Erziehungsstellen in Thüringen ihre Tätigkeit aufgenommen. Sie erweitern mit ihren sieben Plätzen das Betreuungsangebot des Trägers und geben gleichzeitig eine Antwort auf den hohen Bedarf im Bereich der familienanalogen Settings in der Kinder- und Jugendhilfe. Die Vielzahl an interessierten Pädagog*innen in diesem Bereich lässt die Perspektive zu, dass h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH sein Betreuungsnetz in diesem Bereich wesentlich ausbauen kann.

Mit Freude auf die kommenden Veränderungen beginnt das Jahr 2020 bei der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH.


Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH eröffnet in Thüringen die ersten familienintegrierten Settings

Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH ist seit November dieses Jahres nun auch in Thüringen aktiv. Im Raum Saalfeld und Gera werden mehrere Angebote in häuslicher Gemeinschaft eröffnet. Engagierte und verantwortungsvolle Kolleg*innen ergänzen und erweitern das Angebot von Betreuungsplätzen im familiären Umfeld. h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH freut sich sehr, diese pädagogischen Fachkräfte und ihre Familien als familienintegrative Betreuungsangebote in Thüringen willkommen heißen zu dürfen.

Diese Betreuungsstellen geben den jungen Menschen verlässlichen Halt durch eine intensiv gestaltete Beziehung, die von gegenseitiger Achtung im Umgang miteinander geprägt ist. So ist ein individuelles Lern- und Übungsfeld für die jungen Menschen gegeben, welches die Entwicklung einer eigenständigen und eigenverantwortlichen Lebensführung befördert.

 

 

 

 

 

 

 

 


Abschalten vom Alltag: Die Ferienfahrt an die Ostsee mit den Jugendlichen der WG und des BJW Dresden-Niedersedlitz

Zwar ging die diesjährige Ferienfahrt mit neun Jugendlichen und drei Betreuer*innen der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH nicht zum ersten Mal in das Meißner Sommercamp Prerow an der Ostsee, es war aber das erste Mal, dass dort gezeltet wurde. Und das war ein spannendes Ereignis!

Auf dem Zeltplatz – ganz in der Nähe des Strandes – entspannte sich die Gruppe eine Woche lang mit Baden, Fußball spielen, gemeinsamem Kochen, Ausflügen und ehrgeizigen Kleckerburgprojekten.

Claudia Nitschke vom Team der h&p Sachsen gGmbH von der WG Nedersedlitz berichtete: „Das war eine sehr schöne und eine sehr wichtige Ferienfahrt für uns alle. So konnten wir die Jugendlichen in einer entspannten Atmosphäre viel besser kennen lernen und eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen. Die Jugendlichen hatten hier endlich die Möglichkeit, für eine Woche ihre Sorgen und Probleme ein Stück weit beiseite zu schieben und für einige Zeit hinter sich zu lassen.“ Außerdem: „Das Verhalten von allen beteiligten Jugendlichen während dieser Woche war einfach super. Das machte diese Ferienfahrt zu einem wirklich entspannten Erlebnis für uns alle.“

Das Feedback der Jugendlichen war überwiegend kurz: „Cool!“ und noch einige andere jugendsprachliche Kommentare. Die Rückmeldungen bestätigten deutlich, wie sehr es den Jugendlichen gefallen hat.

Peter Burkhardt, Teamleiter der WG Niedersedlitz und des angeschlossenen BJWs zeigte sich hocherfreut über dieses Resümee. In die Ferienplanung im kommenden Sommer werden diese Eindrücke und Erfahrungen mit einfließen.


Die neuen Räumlichkeiten der h&p Sachsen in der Raimundstraße in Dresden

Die neue Geschäftsstelle der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH wird eröffnet: in der Raimundstraße 1 in Dresden-Cotta. Hier sind nun beide Teams der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH zu einer Bürogemeinschaft zusammengeführt. Die neuen Räumlichkeiten in der Raimundstraße 1 dienen künftig als Dreh- und Angelpunkt für alle Anliegen: Hier befindet sich das Sekretariat mit allen Verwaltungsabläufen. Die Fachdienste für den Bereich der Wohngruppe, des betreuten Jugendwohnens und des betreuten Einzelwohnens sowie der flexiblen Hilfen sind hier verortet, ebenso wie die Fachdienste für die Angebote in häuslicher Gemeinschaft. Hier herrscht bereits eine rege Betriebsamkeit. Eine herzliche und offene Atmosphäre empfängt alle, sodass es sich lohnt, hier vorbeizuschauen und ein wenig zu verweilen.

     


Wandertag

„Ändra inte nagot“…, sagen die Schweden, wenn sie ausdrücken wollen, was gut läuft und sich bewährt hat, gerade nicht zu verändern.

Unter dieser Prämisse stand am vergangenen Wochenende die Durchführung des diesjährigen Entlastungsangebots für unsere Kooperationspartner*innen der Erziehungsstellen: der Wandertag mit den Kindern und Jugendlichen.

Auch in diesem Jahr hat sich das Team der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH dazu entschlossen, den Andershof in Ehrenberg in der sächsischen Schweiz zu besuchen. Hier konnten sich die Kinder und Jugendlichen beim Reiten und Bogenschießen ausprobieren und / oder einfach ausspannen und träumen in einer wirklichen schönen Umgebung. Zuvor war es aber notwendig sich ein bisschen anzustrengen, denn bis zum Hof musste gewandert werden. Für den einen ist dies eine kleine Aufgabe für den anderen eine wirkliche Herausforderung. Aber geschafft haben es Alle. Es war ein gelungener Tag, von dem alle eine schöne Geschichte erzählen können.

Ein großer Dank gilt dem Andershof, Herrn und Frau Anders und ihrem Team, den Räumlichkeiten und einer wirklich netten Aufnahme und gelungenen Durchführung des Events. Ebenso gilt dem Team der h&p Sachsen gGmbH ein großer Dank, insbesondere Frau Pöppich und Frau Schindler für die perfekte Vorbereitung und Organisation.; sowie den ehrenamtlichen Helfern.

Bis zum nächsten Mal, oder wie sagt in man in Schweden- till nästa gang.

 

 

 

 

 

 

 


Klausurtagung am 17.Mai 2019

Am 17. Mai 2019 fand die Klausurtagung der h&p Sachsen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH unter dem Motto „Come together, right now“ statt. Zusammen gekommen sind die Mitarbeiter*innen aus beiden Bereichen von h&p Sachsen gGmbH, also dem Bereich AihG (Angebote in häuslicher Gemeinschaft) und dem Bereich werkstatt:jugend.

Beide Teams  kamen zusammen in der Hüblerstraße 49, um nach vorne zu schauen, einander persönlich mehr kennenzulernen, gemeinsame Themen zu diskutieren.

Bei aller Unterschiedlichkeit der Tätigkeiten wurden natürlich an den Themen:

– Diversität

– Bedeutung von Familie in meiner Arbeit

– Nähe und Distanz in meiner Arbeit

viele Gemeinsamkeiten festgestellt. In lebendiger und authentischer Form wurden hier aktuelle und grundsätzliche Themen des pädagogischen Alltags bearbeitet.

Der Geschäftsführer Th. Boomgaarden führte mit seinen einleitenden Worten und seinem kurzen Referat in das Thema Fusion ein. Er fasste die Entwicklung so zusammen: „Die technische Seite der Fusion ist gut gelungen, auch Dank der guten Vorbereitung durch die Verwaltung von AAprocura. Die inhaltliche Fusion muss jetzt von den Mitarbeiter*innen der jetzt größeren Firma vollzogen werden.

Danke an Alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.


Regionaltreffen der Erziehungsstellen in Dresden

Im April fand im Regionalbüro der h&p Sachsen gGmbH das 2. Regionaltreffen der Erziehungsstellen in Sachsen statt.

Orientiert am diesjährigen Jahresthema der haug&partner unternehmensgruppe „Pädagogischer Alltag“ wurden die Bedeutung von Erziehung und Bindung im Zusammenhang mit Bildung und Beziehung angeregt diskutiert. Die Behandlung dieses Themas ist damit natürlich keineswegs abgeschlossen, sondern wird die Zusammenkünfte der Erziehungsstellen in diesem Jahr weiter inhaltlich bestimmen.

Der Geschäftsführer der h&p Sachsen gGmbH, Herr Boomgaarden, hat sich sehr gefreut, bei dieser Gelegenheit die teilnehmenden Pädagog*innen der Erziehungsstellen persönlich begrüßen zu können.

 


Die h&p Sachsen nun auch in Halle tätig

Die h&p Sachsen gGmbH ist seit März dieses Jahres nun auch in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt tätig. Für das Jugendamt Halle hat das Team der h&p Sachsen gGmbH die Fachberatung einer Pflegefamilie mit Sonderpädagogischen Mehrbedarf übernommen. Diese Zusammenarbeit kam maßgeblich auch aus der guten Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Dresden/ Pflegekinderdienst zustande.

Die h&p Sachsen gGmbH dankt der Stadt Halle für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die h&p Sachsen gGmbH wird die Zusammenarbeit über diesen Einzelfall hinaus weiter entwickeln.


Come together – right now

Viel Neues in Sachsen

Große strukturelle und personelle Veränderungen innerhalb der haug&partner unternehmensgruppe gibt es in Sachsen seit dem Beginn des neuen Jahres. Damit einher werden auch inhaltliche Entwicklungen gehen.

Als die haug&partner unternehmensgruppe in Sachsen aktiv wurde, gab es dort zwei unterschiedliche und auch eindeutig unterscheidbare Angebotssegmente innerhalb der erzieherischen Hilfen: zum einen familienbasierte Angebote, zum anderen stationäre Angebote in Wohngruppen und ambulante Hilfen. Damals haben die GründerInnen  beschlossen, diese Verschiedenheit auch in verschiedenen Organisationen zu verorten. Es gab also die h&p Sachsen gGmbh und die werkstatt:jugend GmbH, die sich dann schnell überregional entwickelte.

Jetzt kehrt die haug&partner unternehmensgruppe in Dresden und darüber hinaus in Sachsen zu einem handlungsleitenden Organisationsprinzip innerhalb der Unternehmensgruppe zurück: dem Prinzip der Regionalität. Die in Dresden verorteten Angebote der werkstatt:jugend gehen im Rahmen eines Betriebsübergangs an das Schwesterunternehmen, die h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Sachsen gGmbH, über.

Mit diesem Schritt sollen die vorhandenen Ressourcen in Sachsen gebündelt, die Kommunikationswege kürzer gestaltet, Synergieeffekte aktiviert werden. Die hohe fachliche Qualität der bisher getrennten Unternehmen wird zusammengeführt und weiterhin gewährleistet, verbunden wird diese Entwicklung mit einer höheren Effektivität und Effizienz.

Bisher haben Rainer Haug und Stefan Heusel die Geschäftsführung der beiden Unternehmen innegehabt. Sie haben diese Aufgabe neben ihren vielfältigen Verpflichtungen in der Unternehmensgruppe wahrgenommen. Jetzt gehen die strukturellen Veränderungen mit personellen Veränderungen einher. Das jetzt bald vergrößerte Unternehmen h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH hat seit Jahresbeginn einen neuen Geschäftsführer.

Theo Boomgaarden hat zum 1. Januar die Geschäftsführung von h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbh übernommen. Rainer Haug sagte zu seiner Einführung:  “Theo Boomgaarden ist seit mehr als 25 Jahren bis heute auch in Dresden in der Jugendhilfe tätig und auch dort ansässig. Ich bin mir sicher, dass Themen wie Entwicklung, Innovation und organisatorische Integration bei ihm gut aufgehoben sind“.

Theo Boomgaarden hat im Januar alle Teams von h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH besucht, sich den Fragen der MitarbeiterInnen gestellt und seine Vorstellungen präsentiert.

Vor allem ist es ihm wichtig, deutlich zu machen, dass die strukturellen Veränderungen keine negativen Auswirkungen auf die MitarbeiterInnen haben werden, die Arbeitsplätze bleiben erhalten und werden seiner Ansicht nach auch weiterhin sicher sein. Abstriche an den Arbeitsbedingungen wird es nicht geben. Seine wesentlichen Aufgaben sieht er darin, die bisher getrennten Gesellschaften der haug&partner unternehmesgruppe in Sachsen nicht nur strukturell, sondern auch inhaltlich zusammenzuführen.

Er wird für eine weitere positive Entwicklung von h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH Sorge tragen.

Er wird Expansionen fördern, qualitativ und quantitativ.

Er wird ein in der Region anwesender Geschäftsführer sein; auf unmittelbare Kommunikation mit den MitarbeiterInnen legt er großen Wert.

Ausdrücklich hat sich Theo Boomgaarden bei den beiden bisherigen Geschäftsführern bedankt, die ihm den Einstieg in die Arbeit mit einer guten Vorarbeit sehr erleichtert haben.

Die neue h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH verfügt über zwei Abteilungen. Die Abteilung AihG (Angebote in häuslicher Gemeinschaft) steht für die bisherigen Angebote der h&p Sachsen  Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH. Sie wird weiterhin in bewährter Art geleitet von Martin Kremling; er ist ab dem 1.Januar 2019 Abteilungsleiter.

Daneben gibt es die Abteilung werkstatt:jugend mit dem vielfältigen und flexiblen Angebot der Wohngruppen, ambulanten Hilfen und dem betreuten Einzelwohnen; sie wird geleitet von Andrea Hötzel. Die beiden AbteilungsleiterInnen werden an anderer Stelle ausführlicher hier vorgestellt. Sie werden für die Leitung des Alttagsgeschäftes in den beiden Abteilungen zuständig sein.

In den nächsten Wochen wird eine Reihe gemeinsamer Aktivitäten und Veranstaltungen das Zusammenwachsen der beiden Abteilungen befördern, Im März gibt es eine große gemeinsame Klausurtagung mit dem Titel:

Come together – right now


Zusammenarbeit der freien Träger der Jugendhilfe und den öffentlichen Jugendhilfeträgern

Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH engagierte sich aktiv zu dem Thema „Pflegekinderhilfe in Dresden“. So war sie Teil von themenspezifischen Arbeitsgruppen in Sachsen, in der neben den Fachdiensten des öffentlichen Jugendhilfeträgers auch weitere freie Träger der Jugendhilfe beteiligt waren.

Die Arbeitsgruppe „Pflegekinderhilfe“ erarbeitete in mehreren Treffen eine Beschlussvorlage für den Jugendhilfeausschuss der Landeshauptstadt Dresden zur Weiterentwicklung des Pflegekinderwesens.

Im letzten Treffen im November stand der Diskussionspunkt „Pflegekinderhilfe 2.1“ im Mittelpunkt. Die zentrale Frage war, wie sich die Pflegekinderhilfe zukünftig aufstellt, um auf die absehbaren und erforderlichen Veränderungen der Gesamtgesellschaft, reagieren zu können. Dies wurde als ein wichtiger Aspekt für die Beschlussvorlage diskutiert.

Dieser Prozess ist nun abgeschlossen und kann demnächst zur Vorlage kommen. In konstruktiver und kollegialer Zusammenarbeit der freien Träger und der Vertreter des öffentlichen Jugendhilfeträgers wurde dies möglich.

Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH ist stolz darauf, einen Beitrag hierzu mit geleistet zu haben.


Die h&p Sachsen gGmbH hat ihren Wirkungskreis erweitert

Die h&p Sachsen gGmbH hat ihren Wirkungskreis bis nach Leipzig ausgedehnt.

Mitte Oktober 2018 ist eine neue Erziehungsstelle in Leipzig bei der hup Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH eröffnet.

In einer engen und sehr gelungenen Kooperation mit dem Jugendamt Dresden und dem Jugendamt Leipzig konnte in dieser neuen Erziehungsstelle ein Kleinkind aufgenommen werden. Hierfür wurde eine angemessene Perspektive erarbeitet, so dass die Bedingungen für diese neue Maßnahmen optimal sind.

hup Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH freut sich diese Möglichkeit durch das hohe Engagement der betreuenden Familie gewährleisten zu können.


Ein Tag mit der Landeshauptstadt Dresden

Am Samstag den 01.9.2018 fand in diesem Jahr wieder der Tag für die Pflegeeltern der Landeshauptstadt Dresden statt. Mittlerweile ist diese Veranstaltung, als Dank an das Engagement der vielen Pflegeeltern, schon eine gute Tradition. Eingeladen hatte die Landeshauptstad Dresden und ausgestaltet wurde das kleine Fest im Kinder- und Jugendhaus „ Chilli“ mit tatkräftiger Unterstützung aller freien Träger der Pflegekinderhilfe in Dresden.

So war auch das Team der h&p Sachsen gGmbH mit dabei. An  Stand der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH, der rege besucht war, konnten die Kinder, Jugendlichen aber auch die Erwachsenen wieder „ihren“ Button selbst gestalten und herstellen.

Trotz etwas widriger Temperaturen und Regenschauern an diesem Samstag folgten zahlreiche Pflegeeltern mit ihren Pflegekindern dieser Einladung. Ein Höhepunkt war die Ansprache der Jugendamtsleitung.

Besonders erfreulich ist auch der Ausblick in das kommende Jahr. Denn dann werden einige finanzielle Verbesserungen für Pflegeltern wirksam. Es wird e ein Budget für ein individuelles Entlastungsmodell zur Verfügung stehen.


„Wer sich verläuft, sieht mehr von der Welt“ oder Fachberatung mal anders

Die h&p Sachsen gGmbH begleitet und betreut neben den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen auch Pflegefamilien in Dresden und Umland.

Dabei ist die Beratung in erster Linie auf die Pflegeeltern und pädagogischen Verantwortlichen fokussiert, der Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen darf aber nicht fehlen und ist ebenso ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit.

Dabei wird auch berücksichtigt, welche Bedürfnisse im Einzelfall im Vordergrund stehen, welche Ziele stehen an und was möchte erreicht werden.

Bei einem besonderen Beispiel lag der Wunsch einer Jugendlichen nach mehr Autonomie im Alltag vor. Dieser Wunsch war eine starke Motivation für eine Entwicklung des Mädchens, die gefördert werden wollte und unbedingt unterstütz werden musste.

Was kann also getan werden, um den Wunsch nach mehr Autonomie gerecht zu werden, unter Berücksichtigung vom Alter und den bestehenden Ängsten und Unsicherheiten, die hier hinderlich im Wege standen? Wie kann der Wunsch zu einem „mutigen Ausprobieren“ umgewandelt werden?

In diesem Fall machte es Sinn, einfach gemeinsam loszugehen, sich neue Bereiche eröffnen und mit der Fachberatung ein begleitetes ÖPNV-Training (ÖPNV = Öffentlicher Personen- und Nahverkehr) zu absolvieren. So konnten alltägliche Wege mit der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs geübt und deren selbständige Bewältigung trainiert werden.

Nach geraumer Zeit war es für die betreffende Jugendliche möglich geworden, sich besser zu orientieren, Wege selbständig zu planen und zu bewältigen, so dass sich letztlich ihr Bewegungsradius erweitern konnte und sie ein gutes Stück Unabhängigkeit gewonnen hatte.

Hierüber erweiterten und eröffneten sich auch andere Lebensbereiche für das Mädchen, da sie zwischenzeitlich immer selbständiger und eigenverantwortlicher in der Lage ist, ihre Freizeit und die Begegnung mit Freunden zu gestalten.


Wandertag 2018

Am 16.06.2018 war es wieder soweit und der alljährliche Wandertag zu dem die h&p Sachsen gGmbH die Kinder und Jugendlichen aus den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen einlädt, stand vor der Tür. Das morgendliche Treffen in den Büroräumen auf der Hüblerstraße in Dresden steht inzwischen unter dem Motto „Wiedersehen“, denn die Kinder und Jugendlichen können an die Begegnungen aus dem letzten Jahr anknüpfen, finden sich wieder und es gibt jede Menge zu erzählen. Somit kam auch auf der Busfahrt in die sächsische Schweiz nach Ehrenberg keine Langeweile auf.

Bevor es jedoch auf den Hof von Familie Anders ging, war eine kleine Wanderexpedition zu bewältigen. Bei herrlichem Wetter erreichte die Gruppe nach der ersten Etappe ein lauschiges Plätzchen, das sich für ein wohlverdientes Picknick und zum Verweilen eignete. Nachdem sich alle gestärkt hatten, wurde die Zeit zum Toben und zum Spielen genutzt.

Auf dem Hof stießen schließlich noch die PädagogInnen und Kinder der Erziehungsstelle Zaue hinzu, welche direkt aus Brandenburg angereist waren. Nachdem wir von Frau Anders herzlich begrüßt und in die Nachmittagsplanung eingeführt wurden, die in diesem Jahr eine Überraschung bereithalten sollte, versammelten sich alle für einen kleinen Mittagsimbiss in der großen Scheune. Anschließend bot der Hof viele erlebnisreiche Möglichkeiten Zeit zu verbringen, ob Fußball spielen auf dem Reitplatz, balancieren auf der Slackline, Schaukeln, Schminken, im Heu toben oder einfach nur im Gras faulenzen:   für jeden und jede war etwas dabei. Im Mittelpunkt stand für die meisten Kinder und Jugendlichen wie immer das Reiten, wobei in diesem Jahr ein besonderes Angebot auf die Kinder wartete. Denn alle Kinder und Jugendlichen konnten geführte Ausritte machen und waren mit jeweils einer Begleitperson zu Pferd im Gelände unterwegs.

Die Kinder haben einen wunderschönen Tag verbracht, viele neue Eindrücke gesammelt. Sie freuen sich jetzt schon auf das nächste Jahr.

 

 


Wir suchen in Sachsen Menschen, die ein Betreuungsangebot in einer familienanalogen Erziehungsstelle anbieten möchten!

Die h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH mit Sitz in Dresden ist ein etablierter Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Bereich der häuslichen Gemeinschaften und blickt auf eine aktuelle Entwicklung, die von einer hohen Nachfrage nach diesen Betreuungsangeboten im häuslichen Umfeld geprägt ist.

Die Betreuung von jungen Menschen in häuslicher Gemeinschaft bietet für junge Menschen ein alltagsorientiertes, rahmenschaffendes und vor allem verlässliches Angebot, in dem diese ein sicheres und haltgebendes Zuhause finden können. Die jungen Menschen, für die ein solches Betreuungsangebot gesucht wird , sind zwischen 0 – 18 Jahre alt.

Für PädagogInnen bedeutet dieses Betreuungsangebot, dass sie Leben und Arbeiten miteinander verbinden können: sie nehmen 1 – 2 junge Menschen in ihrem Haushalt unter Trägerschaft der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH oder ihrer Schwestergesellschaft conneXX Gesellschaft für Jugendhilfe mbH auf. Bei diesen Trägern erhalten die PädagogInnen eine sehr gut dotierte Festanstellung, umfangreiche Sachleistungen, fachlich fundierte Rahmenbedingungen des Trägers durch Fachberatung,

Begleitung und Supervision, die Anbindung an ein stabiles kollegiales Netzwerk und einen Arbeitsplatz, den sie individuell gestalten können.

Sie finden vor allem ein interessantes Arbeitsfeld, das es ermöglicht, die berufliche Tätigkeit ins eigene Alltagsleben zu integrieren. Es warten daher spannende, interessante und anspruchsvolle Herausforderungen, die nicht nur beruflich, sondern auch persönlich sinngebend sind.

 

Wir freuen uns auf einen persönlichen Austausch mit Ihnen. Melden Sie sich bei Johanna Klebl-Haug unter: j.klebl-haug@haug-partner-unternehmensgruppe oder telefonisch unter: 07361/5282840.

 


EFA-Tagung der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH

Die diesjährige EFA-Tagung der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH am 18.4.2018 stand unter dem Jahresthema „Pädagogische Verantwortung“. Bereits im Vorfeld zeigte sich reges Interesse an dieser Thematik, so dass die Vorbereitung durch das Fachberaterinnenteam sehr facettenreich gestaltet wurde. An 5 Thementischen näherten sich daher dann die betreuenden Pädagogen und Pädagoginnen unterschiedlichen pädagogischen Teilbereichen an: Die Verselbständigung des jungen Menschen; die Aufsichtspflicht im Alltag; sexualpädagogische Aspekte im Angebot der häuslichen Gemeinschaft; der emotionale Dialog mit den jungen Menschen sowie ein Forum zu offenen Austausch. Mit großem Elan und Interesse setzten sich die Fachkräfte mit den pädagogischen Themen auseinander.

Auch die persönliche Begegnung und der Austausch kamen an der Tagung nicht zu kurz. So konnte ein positives Fazit am Ende des Tages durch Herrn Kremling, pädagogischer Leiter, gezogen werden: „Es war eine gelungene Veranstaltung zu einem intensiven und wichtigen Themen zugleich. Es gibt nun Einiges zu tun, um die Ergebnisse gut zu verarbeiten. Wir danken den PädagogInnen für ihr Engagement.“


„Pädagogische Verantwortung bei der haug&partner unternehmensgruppe“

„Pädagogische Verantwortung bei der haug&partner unternehmensgruppe“ so lautet das diesjährige Jahresthema für die haug&partner unternehmensgruppe. Diesem Thema wird sich auch der Jugendhilfeträger h&p Sachsen Kinder-, Jugend, Familienhilfe gGmbH Sachsen in seiner diesjährigen EFA-Tagung im April widmen. Zusammen mit den Pädagoginnen und Pädagogen der Angebote in häuslicher Gemeinschaft wird dieses Thema hinreichend bearbeitet und differenziert bearbeitet werden, zumal es hohe Bedeutung und Relevanz in der täglichen sozialpädagogischen Praxis hat. Welche Fragen dabei leitend sind, um sich dem großen Thema anzunähern, sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Soviel jedoch ist sicher, dass reichlich Stoff und Raum für anregende Fachdiskussionen und Gespräche gegeben sein wird. Am 18.4.2018 beginnt um 9.00 Uhr die diesjährige EFA-Tagung, an die an dieser Stelle erinnert und herzlich eingeladen wird zum Mitdenken und Impulse setzen. Das Team freut sich auf rege Teilnahme!


Kommunikation in der Pädagogik

Kommunikation ist in der Pädagogik unabdingbar und daher fortlaufend Thema im fachlichen Diskurs. Wie kommuniziert man „richtig“? Wie sagt man es so, dass es auch verstanden wird? Und viele weitere Fragen stellen sich hierzu noch.

Zum Jahresauftakt fand daher eine Einführung zur „Gewaltfreie Kommunikation“ für alle Pädagoginnen und Pädagogen der Erziehungsstellen statt. Herr Rummelt, verantwortlicher Pädagoge der Erziehungsstelle in Höckendorf, führte in diese Methode ein. Zusammen mit seiner Frau, Frau Rummelt, wurde beispielhaft diese Methode allen TeilnehmerInnen anschaulich verdeutlicht und erläutert. Sowohl in der großen Runde als auch in kleinen Gruppen konnte im Anschluss die Anwendung erprobt werden. Alle zeigten sich erstaunt über die Wirkung dieser Methode. Deutlich wurde in der praktischen Erprobung jedoch auch, welche Aufmerksamkeit in der Kommunikation hierbei erforderlich ist.  An dieser Stelle sei Frau und Herrn Rummelt herzlich für ihren fachlichen Input gedankt.

In regelmäßigen Abständen treffen sich in der Geschäftsstelle der h&p Sachsen Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH die Pädagogen und Pädagoginnen der Erziehungsstellen, um zusammen mit dem Team des Fachdienstes fachliche Anliegen und Fragen zu diskutieren, sich zu begegnen und auszutauschen.


Rainer Haug in den Senat berufen

Rainer Haug, Gesamtleiter der haug&partner unternehmensgruppe, wurde im Berliner Haus der Bundespressekonferenz in den Senat der Wirtschaft Deutschland berufen.

Der Senat, der sich aus Persönlichkeiten der Gesellschaft, der Wissenschaft und der Wirtschaft zusammensetzt, übernimmt eine gemeinwohlorientierte Verantwortung gegenüber dem Staat und der Gesellschaft. Die Zielsetzung des Senats besteht u.a. in der Förderung des Wirtschaftsstandortes Deutschland, sowie der Förderung von Ethik, Corporate Social Responsibility, Corporate Governance und Compliance in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Die Senatoren und Senatorinnen verstehen sich als Botschafter des Senats, die im ständigen Dialog mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien die gemeinwohlorientierten Ziele des Senats umsetzen. Die Ehrensenatoren Prof. Günther Verheugen, Prof. Klaus Töpfer und Jean-Claude Juncker sind neben vielen anderen Experten wichtige Impulsgeber.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der haug&partner unternehmensgruppe gratulieren Herrn Haug zu seiner Berufung.


Ein wichtiger Aspekt der h&p Sachsen: Sitzungen und Tagungen

Sitzungen und Tagungen bieten die Möglichkeit zum Austausch, zur Vernetzung und zur Weiterbildung

In Fachteamsitzungen und Regionaltagungen haben die Erziehungsstellen und Familienwohngruppen der h&p Sachsen gGmbH regelmäßig die Möglichkeit zur kollegialen Beratung, zum Austausch, Vernetzung und zur Weiterbildung. Sie sind hilfreich, in Krisensituationen mögliche Lösungen zu finden und geben uns neue Impulse für die Arbeit im Alltag.
In diesem Rahmen hatten wir im September die Möglichkeit, ein besonderes erlebnispädagogisches Angebot zu testen: Segeln. Der Seesportverein ermöglichte den PädagogInnen und FachberaterInnen eine erlebnisreiche Testfahrt auf der Elbe in Richtung Dresdner Altstadt.
In der Fachteamsitzung im November, in den Räumen der h&p Sachsen gGmbH, fanden in gewohnt vertrauensvoller Atmosphäre Gespräche u.a. über belastende Themen und Erfahrungen im Alltag statt. Die Pädagogin der Erziehungsstelle Lichtenberg berichtete von der intensivpädagogischen Ferienfahrt im Wohnmobil der haug&partner unternehmensgruppe mit den von ihr betreuten Jugendlichen zur Stabilisierung in Krisensituationen.
Im letzten Treffen in diesem Jahr wird die Erziehungsstelle Höckendorf II eine Einführung zur Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg geben. Es freuen sich schon alle sehr darauf.


Pflegeeltern und -kinder-Treffen in Dresden

Am 02.September 2017 fand auf Einladung des Jugendamtes der Landeshauptstadt Dresden zum 8. Mal ein Pflegeeltern – und Pflegekindertreffen statt.
In ansprechender Atmosphäre des Kinder – und Jugendhauses „ Chilli“ vom CVJM und unter Mitwirkung und Ausgestaltung der Feier durch die freien Träger der Pflegekinderhilfe in Dresden, der Diakonie, vom Verein „ Wegen uns“ e.V., der Outlaw gGmbH, von Empathis GmbH und der h&P Sachsen gGmbH kamen zahlreiche Familien mit ihren Kinder der Einladung nach.
Der Leiter des Jugendamtes Dresden, Herr Lippmann, bedankte sich in einem Grußwort des Bürgermeisters für Bildung und Jugend, Herrn Vorjohann, bei den Pflegeeltern, aber auch bei dem Fachdienst, dem Pflegekinderdienst des Jugendamtes und bei den freien Trägern für die geleistete, gute Arbeit.
Für die Erwachsenen war es an diesem Tag möglich in den Erfahrungsaustausch zu treten, Gespräche zu führen, für die Kinder einfach zu spielen, sich schminken zu lassen, eigene Button zu machen oder eine Runde mit der Feuerwehr zu drehen.
Zum Gelingen dieses Tages hat deutlich die gute Organisation und ambitionierte Zusammenarbeit aller in der Pflegekinderhilfe in Dresden beteiligte Fachdienste und Träger beigetragen.

 


Erlebnisreicher Wandertag

Am 10.06.2017 versammelten sich in den Büroräumen der h&p Sachsen gGmbH in Dresden die eingeladenen Kinder und Jugendlichen aus den Erziehungsstellen und Familienwohngruppen, um gemeinsam mit der pädagogischen Leitung, Martin Kremling sowie den Fachberaterinnen Sabine Pöppich und Anja Schindler und vielen engagierten HelferInnen zu einem ereignisreichen Tag aufzubrechen.

Nach unserer Begrüßungsrunde bestieg die Gruppe den Bus, der uns in die sächsische Schweiz nach Ehrenberg brachte. Eine Wanderung durch die wunderschöne Natur und bei herrlichem Sonnenschein führte die Kinder und Jugendlichen zu dem Reiterhof in Ehrenberg. Im Anschluss an die Hofführung durch die Besitzer, Esther und Peter Anders, in der neben den Tieren des Hofes auch die Gepflogenheiten im Umgang miteinander kennengelernt werden konnten und einer Stärkung mit Würstchen und Kartoffelsalat konnte das Reiten beginnen. Daneben gab es mit Kinderschminken, Spielen im Sandkasten, Schaukeln, Kaninchen, Katzen, Hühnern und Hunden jede Menge anderer Möglichkeiten, sich zu beschäftigen.

Die Zeit verging wie im Flug und nach einem erfrischenden Eis, wartete auch schon unser Busfahrer und wir traten nach einem sehr schönen Tag und vielen tollen Erlebnissen und Eindrücken im Gepäck die Heimreise an.

 

Wir blicken auf einen tollen Wandertag zurück, der den Kindern und Jugendlichen ein gemeinsames Erlebnis mit viel Freude, Begegnung, Spaß und Bewegung ermöglicht hat. Für die PädagogInnen in den Erziehungsstellen bedeutet das Angebot darüber hinaus, etwas freie Zeit zu haben und Kraft zu tanken, für die wichtige und herausfordernde alltägliche Betreuung und Begleitung der Kinder und Jugendlichen.

Ein herzlicher Dank soll abschließend an alle unsere HelferInnen gehen, deren Engagement und Einsatz unverzichtbar war, um unseren Wandertag zu gestalten und durchzuführen und letztlich auf einen so gelungenen Tag zurückblicken zu können.

 

 

 


Eine hervorragende Leistung der jungen Menschen bei h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH

h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gemeinnützige GmbH hat Rückschau auf das Jahr 2016 gehalten. Neben den betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen hat sich auch das gesamte Leitungsteam diese Zeit genommen, um ins Jahr 2016 zurückzublicken.

Dies nimmt zum Jahresbeginn einen geplanten Rahmen ein und dient der Qualitätssicherung. Welche Ereignisse waren prägend im vergangenen Jahr? Welche Herausforderungen waren zu meistern? Eine Vielzahl könnte an dieser Stelle aufgezählt werden. Der Blick in diesem Bericht soll jedoch auf die Leistungen und Entwicklungen der zu betreuenden jungen Menschen gerichtet werden, auf die erreichten Meilensteine und die auf diesem Weg genommenen Hürden. Hingewiesen sei in diesem Zusammenhang auch auf die These der JES-Studie bewegt: „Die vielen, durch Erziehungshilfe positiv initiierten Entwicklungsverläufe bleiben oft jenseits der öffentlichen Wahrnehmung.“

Hier sollen die Leistungen und Entwicklungen der Kinder und Jugendlichen hervorgehoben werden: Sie haben im Jahr 2016viel erreicht. Sie haben sich in ihren neuen Lebenswelten heimisch eingerichtet; sie sind dort in ihrem zweiten Zuhause angekommen. Sie balancieren oftmals mit Bravour zwischen ihren zwei Welten: der Herkunftsfamilie und der aufnehmenden Familie in den Betreuungsstellen. Sie zeigen im Alltag ein hohes Maß an Sensibilität; sie passen sich an; sie finden ihren Platz in ihrem neuen Zuhause. Sie z
eigen eine Vielzahl an herausragendem Können und Fähigkeiten in ihrem Umfeld: der Besuch im Kindergarten und in der Schule setzt sie vor tägliche Herausforderungen, wie andere Kinder und Jugendliche auch. Der zu meisternde Alltag erfordert einiges von ihnen. Und es gelingt ihnen in einem hohen Maße. Sie besuchen Vereine oder Angebote der Jugendarbeit vom Zeltlager, über Fußball oder Basketball bis hin zur Musikschule.

Die jungen Menschen bei h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH sind sozial integriert in ihrem sozialen Umfeld und in den öffentlichen Institutionen. Das ist ihre Leistung, die sie 2016 erbracht haben. Hier ist der Platz, um darauf aufmerksam zu machen und den jungen Menschen zu sagen: Es ist eine hervorragende Leistung, die ihr hier erbringt. Dies wird gesehen und beachtet. Bei h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH sind alle stolz darauf, dass den jungen Menschen dies gelingt!


haug&partner unternehmensgruppe – Jahresbericht 2016

Hier erhalten Sie den Jahresbericht 2016 der haug&partner unternehmensgruppe als pdf-Download.

Lesen Sie, was uns im vergangenen Jahr bewegt und geprägt hat!


Ein neues Qualitätsmerkmal bei h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH:

der psychologische Fachdienst!

Herr Karim Hirsch, Diplom Psychologe, hat zum 1.2.2017 als Psychologischer Dienst bei haug&partner unternehmensgruppe seine Tätigkeit aufgenommen.

Mit diesem Schritt leitet h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH eine qualitative
Weiterentwicklung ein, die vor allem den zu betreuenden jungen Menschen sowie den betreuenden Fachkräften zu Gute kommen wird. Ein einrichtungsinterner Fachdienst wirkt künftig  bei wesentlichen Fragestellungen der Hilfeprozesse mit. Neben der Beratung der Pädagogischen Leitung, der Regionalleitungen und Fachberatungen sowie den betreuenden PädagogInnen begleitet  und unterstützt er bei der Aufnahme eines jungen Menschen, bei der Planung der pädagogischen Arbeit und Elternkooperation, der Umsetzung der Zielvereinbarung aus dem Hilfeplangespräch sowie  bei speziellen, inhaltlichen Fragestellungen. Durch Fallberatungen wird er die am Hilfeplanverfahren orientierten Abstimmung der einzelnen Entwicklungsschritte und Hilfenotwendigkeiten für den jungen Menschen mit erarbeiten und differenzieren.

Darüber hinaus unterstützt der psychologische Dienst die pädagogischen Fachkräfte in der Vernetzung und Zuordnung von therapeutischen Angeboten und Maßnahmen vor Ort. Darüber hinaus wird bei aktuellen Krisen sowie bei der Übernahme organisatorischer Aufgaben ein Zusammenwirken von pädagogischer und psychologischer Kompetenz sichergestellt. Auch die Kooperation mit den Kinder- und Jugendpsychiatrien vor Ort und die inhaltliche Steuerung der Zusammenarbeit werden durch ihn begleitet.

h&p Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH freut sich, mit diesem Schritt seinem Anspruch auf Weiterentwicklung der Qualität des pädagogischen Angebotes der Angebote in häuslicher Gemeinschaft sicher zu stellen.